
Nach den beiden Todesfällen bei einem Extremberglauf zur Zugspitze prüft die Staatsanwaltschaft München II die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen die Verantwortlichen. "Wir prüfen den Sachverhalt", sagte Behördenleiter Rüdiger Hödl. Dabei solle zunächst der Polizeibericht zu dem Unfall überprüft werden. Außerdem wolle sich die Staatsanwaltschaft den Wetterbericht für die Zugspitze ansehen um festzustellen, ob der während des Laufs einsetzende Wettersturz mit Schneefällen vorhergesagt war. Anzeigen gegen die Verantwortlichen lägen bislang noch nicht vor, sagte Hödl.
Bei dem Lauf auf Deutschlands höchsten Berggipfel waren am Sonntag zwei Männer im Alter von 41 und 45 Jahren kurz vor dem Ziel an Erschöpfung und Unterkühlung verstorben. Sechs weitere Läufer kamen mit Unterkühlungen ins Krankenhaus.
14. Juli 2008 - 11.22 Uhr
© AFP Agence France-Presse GmbH 2008

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