Staatsanwältin ficht Freisprüche bei Gas-Katastrophe in Belgien an
AFP VOM 23.2.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 664 Aufrufe Mehr zum Thema:Gasunglück, Ghislenghien
Die belgische Staatsanwaltschaft will die Freisprüche im Prozess um das schwere Gasunglück von Ghislenghien nicht akzeptieren. "Wir gehen in Berufung", kündigte am Dienstag die zuständige Staatsanwältin Marie-Claude Maertens im öffentlich-rechtlichen Rundfunk an. Bei dem Unglück war im Juli 2004 beim Bau einer Fabrik in Ghislenghien eine Gasleitung explodiert, 24 Menschen kamen ums Leben. Ein Gericht im westbelgischen Tournai sprach am Montag zwei Firmen vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung frei. Dies löste Proteste bei Angehörigen der Opfer aus.
23. Februar 2010 - 11.31 Uhr
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