"Spiegel": Friedman forderte Prostituierte an
AFP VOM 15.6.2003 | Nachrichten - Aktuelles | 5301 Aufrufe Mehr zum Thema:Friedman
- TV-Moderator wegen angeblichen Drogen-Konsums unter Druck
Nach Bekanntwerden des Drogen-Verdachts gegen den TV-Moderator und Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, ist am Wochenende über weitere Einzelheiten der Ermittlungen berichtet worden. Nach Informationen des "Spiegel" soll Friedman unter dem Namen "Paolo Pinkel" Prostituierte angefordert haben. Diese hätten dann belastende Aussagen über den vermeintlichen Drogenkonsum des Moderators gemacht.
Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" brach Friedman nach seiner ARD-Live-Sendung am Mittwoch zusammen. Er sei gesundheitlich schwer angeschlagen und nach Südeuropa abgereist, berichtete das Blatt.
Nach Angaben der Berliner Justiz vom Freitag waren bei Päckchen aus Friedmans Frankfurter Kanzlei und seiner Wohnung Reste eines Kokaingemisches nachgewiesen worden. Die Ergebnisse der Analyse einer Haarprobe, die bei Friedman genommen wurde, werden erst Ende kommender Woche erwartet.
15. Juni 2003 - 17.03 Uhr
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