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Sparkassen und Santander-Bank streiten um rotes Logo

AFP VOM 29.11.2011 | Nachrichten - Allgemein | 838 Aufrufe
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Logo, Santander, Sparkasse, rot

Sparkassen reklamieren Exklusivrechte an der Farbe

Die deutschen Sparkassen und die spanische Santander-Bank streiten um ihre roten Logos. Die Sparkassen fordern das spanische Institut auf, in Deutschland auf die Signalfarbe zu verzichten, da die Sparkassen die einzigen Kreditinstitute in der Bundesrepublik seien, die diese Logofarbe nutzen dürften, bestätigte in Berlin ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). "Das Risiko, die Schilder zu verwechseln, ist groß", sagte der Sprecher.

Der Verband habe Santander schriftlich dazu aufgefordert, bis zum 16. Dezember die rote Farbe aus seinen deutschen Broschüren und von Werbeartikeln zu verbannen. Bis Ende Januar habe Santander Zeit, das rote Logo, das über dem Eingang seiner rund 350 Filialen in Deutschland hängt, abzunehmen.

Im Februar stimmte ein Hamburger Gericht in erster Instanz bereits der Kritik der Sparkassen zu und befand, die DSGV-Institute hätten in der deutschen Bankenlandschaft ein exklusives Recht an der Nutzung der roten Farbe. Santander ging dagegen in Berufung und leitete seinerseits ein Verfahren ein, wonach die Rechte der Sparkasse an dem Rotton gelöscht werden sollen.

"Wir wundern uns über das aggressive Verhalten des DSGV, weil das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, ein Löschungsverfahren läuft und daher der Ausgang des Verfahrens zumindest völlig offen ist", erklärte eine Santander-Sprecherin. Seit Ende der 80er Jahre sei das Institut "weltweit in rot unterwegs" und habe heute "über 14.000 (rote) Filialen in mehr als 40 Ländern". Der Markenauftritt in allen Ländern werde zentral aus Madrid gesteuert.

29.11.2011 - 16:00 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2011

Leserkommentare
von -hb- am 05.12.2011 11:59:50# 1
Die spinnen doch! - Sowohl die Sparkassen als auch das Hamburger Gericht. Wie kann man sich das Recht an "Roter Farbe" sichern? Die Farbe "Rot" gehört der ganzen Menschheit und nicht einem einzelnen Unternehmen. Wie kann ein Gericht ein so irrsinniges Anliegen noch unterstützen? Ist die Welt denn mittlerweile total verrückt geworden? - Ich denke, ja!
    
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