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Simbabwe lässt Vorwürfe gegen Menschenrechtsaktivistin fallen

AFP VOM 28.9.2009 | Nachrichten - International | 662 Aufrufe
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Der Oberste Gerichtshof Simbabwes hat die Terrorismusvorwürfe gegen die Menschenrechtlerin Jestina Mukoko fallengelassen. Der Staat habe die von der Verfassung garantierten Rechte der Klägerin verletzt, begründete der Präsident des Obersten Gerichtshofs, Godfrey Chidyausiku, an Montag in Harare die Entscheidung. Die Leiterin der Nichtregierungsorganisation Simbabwe Friedensprojekt (ZPP) selbst zeigte sich beim Verlassen des Gerichts erleichtert. Die Anklage habe "keinen Sinn ergeben", sagte Mukoko der Nachrichtenagentur AFP.

Mukoko war im Dezember gemeinsam mit rund 20 Oppositionellen festgenommen worden. Zunächst wurde sie an einem geheimen Ort festgehalten, später dann in das berüchtigte Gefängnis Chikurubi außerhalb der Hauptstadt Harare gebracht. Nach Angaben ihrer Anwälte wurde sie während ihrer wochenlangen Haft schwer gefoltert. Ihr wurde ein Komplott gegen Staatschef Robert Mugabe vorgeworfen. Nachdem sich Mugabe und der frühere Oppositionsführer Morgan Tsvangirai auf die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit geeinigt hatten, wurde Mukoko im März gegen Kaution freigelassen.

28. September 2009 - 12.44 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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