>Selbstverteidigung gegen Hunde
Also, ich weiss gar nicht, was hier eingige Argumente sollen. Da ließt man, dass Hunde die kläffen nie beißen würden. Dass der Besitzer doch schuld sei, weil er seinen Hund nicht erzogen hat.
Wenn mich ein Hund ankläfft und/oder umkreist geschweige denn beißen will, dann ist es mir herzlich egal, ob er unerzogen, klein und womöglich schuldlos an seiner Erziehung ist. Wenn die Gefahr besteht, dass ein Hund mich oder einen anderen beißen wird/würde, dann ist es legitim, sich zu wehren, und zwar unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit der Mittel. Sprich: Ich muss nicht erst versuchen das Gespräch mit dem Hund zu suchen. Weglaufen würde auch nichts bringen, da wahrscheinlich nur Usain Bolt schneller rennt als ein Hund.
Entsprechend ist eine Notwehrhandlung nach
§ 32 StGb / Notwehr legitim, wobei ich nicht erst darauf warten muss, bis sich die Zähne des Hundes in mein Unterarm gebohrt haben.
Und ich denke nicht, dass der TE dieses Thema hier eröffnet hat, um eine ethisch-moralische Diskussion in Sachen Hundeerziehung zu führen. Hauptanliegen war und ist: Darf ich mich gegen Hunde wehren? Ja oder Nein.
-----------------
""
von bruce-bruce-bruce am 05.09.2012 12:53
Status: Senior (135 Beiträge)
Userwertung:
1,0 von 5
(von 2 User(n) bewertet)
› Diesen User ignorieren
› Diesen User bewerten
› Beitrag melden