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Vater des "australischen Taliban" besorgt über Zustand des Sohnes

AFP VOM 26.3.2007 | Nachrichten - International | 5598 Aufrufe
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Hicks, Guantanamo, Taliban

Der Vater des als "australischer Taliban" bezeichneten David Hicks hat sich besorgt über den geistigen Zustand seines Sohnes geäußert und das geplante Verfahren des Militär-Sondertribunals im US-Gefangenenlager Guantanamo als unfair bezeichnet. "Es ist eine falsche Annahme, dass es sich um ein Gerichtsverfahren handelt", sagte Terry Hicks am Sonntag (Ortszeit) in Washington einem australischen Fernsehsender. Davids Zustand hat sich laut seiner Anwälte ingesamt verschlechtert und seine physische Erscheinung verändert.

Das für die Guantanamo-Gefangenen geschaffene Militär-Sondertribunal will am Montag die erste Anklage verlesen und den 31-jährigen Hicks formal wegen "Unterstützung des Terrorismus" anklagen. Er war Ende 2001 in Afghanistan festgenommen worden. Dort soll er der Anklage zufolge an der Seite der Taliban gegen die Koalitionstruppen gekämpft und ein Trainingslager der Terrororganisation El Kaida durchlaufen haben. Die Rechtmäßigkeit der Sondergerichte ist umstritten, da die Prozesse nicht öffentlich sind und den Angeklagten lediglich ein Militärverteidiger zur Seite steht.

26. März 2007 - 04.41 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2007





Seiten in diesem Artikel:
Seite 1: Australischer Terrorverdächtiger Hicks bekennt sich schuldig
Seite 2: Überraschende Wendung in erstem Guantanamo-Prozess
Seite 3: Vater des australischen Taliban besorgt über Zustand des Sohnes
Seite 4: Der ´australische Taliban´
Seite 5: Australier Hicks als erster Angeklagter vor Guantanamo-Tribunal

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