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Die Vollstreckung in Geldforderungen

26.6.2002 | Ratgeber - Verfahrensrecht | 97566 Aufrufe
Mehr zum Thema:

Zwangsvollstreckung, Zwangsvollstreckungsverfahren, Vollstreckung, Pfändung

Bei der Zwangsvollstreckung in Geldforderungen im Wege der Taschenpfändung nimmt der Gerichtsvollzieher das beim Schuldner gefundene Bargeld oder andere wertvolle Sachen in Besitz. Hierbei hat der Gerichtsvollzieher dem Schuldner den Geldbetrag zu belassen, der dem der Pfändung nicht unterworfenen Teil der Einkünfte für die Zeit von der Pfändung bis zu dem nächsten Zahlungstermin entspricht. Ausgehend von dem Tag der Pfändung hat der Gerichtsvollzieher also den Zeitpunkt der nächsten Zahlung zu berücksichtigen. Da der Schuldner das Geld in der Regel rasch ausgibt und sein Einkommen meist durch Überweisung auf sein Konto bargeldlos erhält, hat sich diese Art der Vollstreckung in der Praxis wegen Erfolglosigkeit nicht durchgesetzt.




Seiten in diesem Artikel:
Seite 1: Die Vollstreckung in Geldforderungen
Seite 2: Die Zwangsvollstreckung durch Taschenpfändung
Seite 3: Die Zwangsvollstreckung in Form der Forderungspfändung
Seite 4: Der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss
Seite 5: Schutz der beteiligten Parteien

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