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Todesstrafe für Bulgarinnen in Libyen bestätigt

AFP VOM 10.7.2007 | Nachrichten - International | 5056 Aufrufe
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Libyen, Krankenschwester, Bulgarinnen

Hoffnung auf Umwandlung in Haftstrafe

Im letzten Berufungsprozess hat das Oberste Gericht in Libyen die Todesstrafe für fünf bulgarische Krankenschwestern und einen palästinensischen Arzt bestätigt. Dies berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP aus Tripolis. Aufgrund einer am Dienstag erzielten Einigung mit den Familien der Opfer, die nach Angaben der Gaddafi-Stiftung Entschädigungszahlungen akzeptierten, besteht die Möglichkeit, die Todesstrafe in Haftstrafen umzuwandeln. Diese könnten die Krankenschwestern in ihrer Heimat verbüßen. Über eine entsprechende Umwandlung der Todesstrafe in eine Haftstrafe entscheidet der Oberste Justizrat in Libyen.

Die Sitzung fand in Abwesenheit der Beschuldigten statt und dauerte fünf Minuten. Bei der Verhandlung am 20. Juni hatte die Staatsanwaltschaft eine Bestätigung der Todesstrafe für die im Mai 2004 Verurteilten gefordert. Die Krankenschwestern und der Arzt waren für schuldig befunden worden, in einem Krankenhaus in Benghasi 438 libysche Kinder absichtlich mit dem HI-Virus infiziert zu haben.

11. Juli 2007 - 10.44 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2007




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Seite 3: Trügerische Hoffnung auf ein besseres Leben in Libyen
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