Das Original seit 2000:
Erste Hilfe in Rechtsfragen.
340828
zufriedene Nutzer
Sie sind hier:  www.123recht.net » Nachrichten » International » 
Schweizer Bank UBP bereit zu Schadenersatz für Madoff-Opfer

Schweizer Bank UBP bereit zu Schadenersatz für Madoff-Opfer

AFP VOM 7.12.2010 | Nachrichten - Allgemein | 587 Aufrufe
Mehr zum Thema:

UBP, Madoff

Konkursverwalter verklagt HSBC-Bank auf Milliarden

Die Schweizer Bank Union Bancaire Privée (UBP) will die Opfer des Milliardenbetrügers Bernard Madoff mit bis zu 500 Millionen Dollar (376 Millionen Euro) entschädigen. Madoffs Konkursverwalter Irving Picard teilte in New York mit, er habe mit der UBP sowie einer UBP-Filiale auf den Cayman-Inseln eine Vereinbarung unterzeichnet, die Entschädigungszahlungen in Höhe von "mindestens 470 Millionen Dollar" vorsehe. Der Betrag könne auf bis zu 500 Millionen Dollar erhöht werden. Die Vereinbarung muss noch von einem Konkursgericht genehmigt werden.

Zuvor hatte Picard mitgeteilt, er habe die britische Bank HSBC zu Schadenersatzzahlungen von mindestens neun Milliarden Dollar verklagt. Das Geld soll ebenfalls Madoffs Opfern zufließen. Picard warf der HSBC vor, Madoffs Milliardenbetrug ermöglicht zu haben, indem die Bank in Europa, der Karibik und Mittelamerika ein internationales Netzwerk von Anlegerfonds geschaffen, vermarktet und unterstützt habe. Ende November hatte Picard verkündet, er wolle die US-Bank JP Morgan Chase für den Schaden in Mithaftung nehmen und auf insgesamt 6,4 Milliarden Dollar (4,9 Milliarden Euro) Schadenersatz für die Opfer Madoffs verklagen.

Madoff war im Dezember 2008 festgenommen worden, nachdem er über Jahre hinweg mit Hilfe eines komplexen Systems tausende Anleger um geschätzte 65 Milliarden Dollar geprellt hatte. 2009 wurde er zu 150 Jahren Haft verurteilt. Im Prozess hatte er gestanden, die ihm anvertrauten Summen niemals angelegt zu haben. Zu seinen Opfern zählten Banken, Privatleute und Wohltätigkeitsorganisationen.

07.12.2010 - 10:01 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010

123recht.net ist Rechtspartner von:

340828
registrierte
Nutzer

durchschnittl. Bewertung

97934
beantwortete Fragen
10
Anwälte jetzt
online
Rechtsanwältin
Jaana Ott
Hannover
Arbeitsrecht (Arbeiter und Angestellte), Betriebliche Altersversorgung, Sozialversicherung, Recht des öffentlichen Dienstes, Verwaltungsrecht
Quickie!
Ihre Meinung zählt.
Eine 50-Stunden-Woche ist bei Niedriglöhnern wie in den Chefetagen keine Seltenheit. Kennt Ihr das? Wie viele Stunden arbeitet Ihr ca. pro Woche?