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Schweizer stimmen über Ausweitung der Tierrechte ab

AFP VOM 7.3.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 918 Aufrufe
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Pflichtanwälte für misshandelte Tiere gefordert

In der Schweiz wird heute eine Volksabstimmung über eine Ausweitung der Rechte von Tieren abgehalten: Die Befürworter wollen erreichen, dass misshandelte Tiere künftig von einem Pflichtanwalt vertreten werden. Sie verweisen darauf, dass in einem Fall ein Pferd mit 30 Stichen getötet wurde und in einem anderen 150 Katzen in Verwahrlosung lebten. Die Gegner sind der Ansicht, das Schweizer Recht sichere Tieren bereits umfassende Rechte. So dürfen Fische nicht lebend durch die Toilette in die Kanalisation gespült und Hamster nicht als Einzeltiere gehalten werden.

Umfragen deuten auf eine Mehrheit für die Neuregelungen hin. Allerdings müssen sowohl die Hälfte der Stimmberechtigten als auch die Hälfte der Kantone mit "Ja" stimmen.

7. März 2010 - 09.04 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010


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