Schneider-Konzern nimmt EU-Verurteilung "mit Zufriedenheit" auf
AFP VOM 11.7.2007 | Nachrichten - Europarecht | 4350 Aufrufe Mehr zum Thema:EU, Kommission, Fusion, Großfusion
Der französische Konzern Schneider Electric hat die Verurteilung der EU-Kommission wegen der Blockade seiner Fusion mit dem Konkurrenten Legrand begrüßt. Das Unternehmen nehme den Spruch des europäischen Gerichts erster Instanz "mit Zufriedenheit zur Kenntnis", erklärte Schneider in Paris. Es war das erste Mal, dass die Kommission wegen der Folgen eines Fusionsverbots zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt wurde. Die Behörde muss nach dem Luxemburger Urteil einen Teil des Schadens begleichen, den Schneider als Folge einer Kommissionsentscheidung aus dem Sommer 2001 geltend gemacht hatte. Schneider klagte auf den Ersatz von 1,66 Milliarden Euro. Die Höhe des Schadenersatzes soll in den kommenden Monaten festgesetzt werden.
11. Juli 2007 - 15.46 Uhr
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