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Schadenersatz in den USA - Worum es geht

12.6.2001 | Ratgeber - Internationales Recht | 20114 Aufrufe
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Schadenersatz, USA, Punitive, Damage

Klagen gegen die Deutsche Bahn, österreichische Seilbahnbetreiber, Tierfutterhersteller und andere hiesige Unternehmen werden immer häufiger in den Vereinigten Staaten von Amerika eingereicht. Philip Morris wurde verklagt, einem Raucher sieben Milliarden Mark zu zahlen, warum also vor ein deutsches Gericht ziehen, das sich selbst in extremen Fällen vor angemessenen Entschädigungen ziert? Höchste Schmerzensgeldsumme in Deutschland war bisher eine Million Mark für ein Unfallopfer, dessen Leben nach Ansicht des Gerichts "zerstört" war. Zwar werden auch die sieben Milliarden für den amerikanischen Raucher in der höheren Instanz von Berufsrichtern sicherlich runtergesetzt, aber klar ist: in den USA gibt es eindeutig mehr Geld.

Wie geht das? Wie kann eine deutsche Firma in den USA verklagt werden, wenn ihr Zug innerhalb Deutschlands einen Unfall hatte? Wenn der Fahrgast die amerikanische Staatsbürgerschaft hat, leuchtet das ja vielleicht noch ein. Nur werden Schadenersatzklagen auch munter von Nichtamerikanern eingereicht. Wieso Gerichte in den USA sich in derartigen Fällen für zuständig erklären können und nach welchem Recht sie dann urteilen, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.


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Seiten in diesem Artikel:
Seite 1: Schadenersatz in den USA - Worum es geht
Seite 2: Die Zuständigkeit
Seite 3: Welches Recht wenden die amerikanischen Gerichte an?
Seite 4: Punitive Damages?

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