Schadenersatz: Mehr Geld wenn es kracht

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Mehrwertsteuererstattung nur bei Nachweis der Reparatur

Ab dem 01. August 2002 muss der Schadenersatzpflichtige die Mehrwertsteuer auf die Reparaturkosten nur dann zahlen, wenn die Steuer vom Staat auch tatsächlich erhoben und ein Nachweis darüber geführt worden ist. Voraussetzung für die Mehrwertsteuererstattung ist also, dass die Mehrwertsteuer auf die geltend gemachten Reparaturkosten infolge der entgeltlichen Reparatur des beschädigten Autos auch tatsächlich gezahlt bzw. angefallen worden sind.

Wenn man im Straßenverkehr einen KfZ-Schaden erleidet, erhält man als Geschädigter bislang den vollen Betrag der vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten einschließlich der Mehrwertsteuer. Künftig kann man als Autobesitzer auch weiterhin selbst darüber entscheiden, ob man ein Schätzgutachten anfertigen und den Schaden anschließend selbst repariert oder unrepariert lässt, oder ob man eine Werkstatt mit der Reparatur beauftragt und die Rechnung vorlegt.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Mehr Geld wenn es kracht
Seite  2:  Kinder unter zehn Jahren haften im Straßenverkehr nicht
Seite  3:  Schmerzensgeld ohne Verschulden
Seite  4:  Verbesserung der Ersatzansprüche von Insassen bei Unfällen
Seite  5:  Mehrwertsteuererstattung nur bei Nachweis der Reparatur
Seite  6:  Erhöhung der Haftungssummen bei der Gefährdungshaftung im Straßenverkehr
Seite  7:  Arzneimittelhaftung
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