Sasse und Partner Abmahnung - I, Frankenstein

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Hamburger Kanzlei mahnt für die Splendid Film GmbH Filesharing von Film ab

Die Hamburger Sasse und Partner Rechtsanwälte versenden Abmahnungen für den Filmrechteinhaber Splendid Film GmbH wegen des illegalen Anbietens des Films „I, Frankenstein“ in Internettauschbörsen. Betroffene sollen den Film in Internettauschbörsen illegal angeboten haben. Hierfür fordert die Kanzlei Sasse und Partner für ihren Auftraggeber eine strafbewehrte Unterlassungserklärung und die Zahlung von € 800,00.

Sasse und Partner – Was muss ich nun tun?

Gehen Sie davon aus, dass tatsächlich jemand den Film I, Frankenstein in der Internettauschbörse angeboten hat. Zu prüfen ist, ob der Anschlussinhaber dafür haftet, wenn andere den Film angeboten haben. Handeln Sie nicht unüberlegt. Der Anschlussinhaber haftet in Deutschland bei einer Sasse und Partner-Abmahnung nicht grundsätzlich nur deshalb, weil er Anschlussinhaber ist. Vielmehr ist erforderlich, dass der Anschlussinhaber selbst Täter war oder für das illegale Angebot als sog. Störer haftet. Die Störerhaftung setzt jedoch Pflichtverletzungen des Anschlussinhabers voraus. Zentrale Frage bei einer Filesharing-Abmahnung ist, ob der Anschlussinhaber Pflichten verletzt hat, wenn andere die Tat begangen haben.

Modifizierte Unterlassungserklärung an Sasse und Partner absenden?

Eine (modifizierte) Unterlassungserklärung muss der Anschlussinhaber nur dann abgeben, wenn er als Täter oder Störer haftet, sonst nicht. In vielen Fällen raten Anwälte ohne Anlass zu einer solchen modifizierten Unterlassungserklärung, die in einen lebenslang gültigen Unterlassungsvertrag mündet. Unterschreibt man eine Unterlassungserklärung und schickt sie an Sasse und Partner, so besteht ein lebenslanges Risiko von Vertragsstrafen. Bieten der Täter oder andere zukünftig erneut den Film in einer Tauschbörse an, so kostet ein Verstoß € 5.000,00.

Keine Experimente – Lieber zum Spezialanwalt

Rechtanwalt Matthias Hechler, M.B.A. prüft in einem kostenlosen Erstgespräch, ob Sie haften und überhaupt einen Unterlassungsvertrag wegen des Anbietens von „- I, Frankenstein“ abschließen müssen. Oft ist dies nämlich gar nicht notwendig, z.B. wenn der Partner oder volljährige Kinder den Film angeboten haben.

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