"SZ": 20 Millionen bei BayernLB-Vorstand beschlagnahmt
AFP VOM 11.2.2011 | Nachrichten - Allgemein | 1064 Aufrufe Mehr zum Thema:BayernLB
Gribkowsky soll Schmiergeld kassiert haben
Die Münchner Staatsanwaltschaft hat offenbar mehr als 20 Millionen Euro aus dem Vermögen des inhaftierten früheren BayernLB-Vorstands Gerhard Gribkowsky beschlagnahmen lassen. Generalstaatsanwalt Christoph Strötz habe vor der parlamentarischen Kontrollkommission des bayerischen Landtags berichtet, es sei gelungen, mit Hilfe der österreichischen Behörden das in einer Privatstiftung namens "Sonnenschein" in Österreich geparkte Geld zu sicherzustellen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte den Bericht nicht kommentieren.
Gribkowsky war Anfang des Jahres verhaftet worden. Gegen den ehemaligen Risikovorstand der Bank wird wegen des Verdachts der Untreue, Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung ermittelt. Gribkowsky soll im Zuge des Verkaufs von zuvor von der Landesbank gehaltenen Formel-1-Anleihen 50 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) an Bestechungsgeld erhalten haben. Der Generalstaatsanwalt sagte der "SZ" zufolge vor dem Landtag, bei den bisherigen Ermittlungen habe sich "nichts Entlastendes" zugunsten Gribkowskys ergeben.
11.02.2011 - 15:01 Uhr
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