Russische Polizistin befreit inhaftierten Liebhaber
AFP VOM 26.2.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 725 Aufrufe Mehr zum Thema:Gefangenenbefreiung
Beamtin muss nun selbst in den Knast
Eine russische Polizistin muss hinter Gitter, weil sie ihrem inhaftierten Liebhaber zur Freiheit verholfen hat. Die 35-jährige Ermittlerin wurde zu einem Jahr und acht Monaten Gefängnis verurteilt, berichten russische Medien unter Berufung auf Polizeiquellen. Sie habe aus "persönlichen Gründen" einen Mann, der wegen Betruges einsaß und schon einmal wegen Mordes verurteilt war, nicht ins Gefängnis eingeliefert, sondern ihn mit nach Hause genommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Wie die Zeitung "Komsomolskaja Prawda" und die Nachrichtenagentur ITAR-TASS berichten, fälschte die Polizistin im Februar 2009 ein Dokument, das es ihr erlaubte, ihren Geliebten aus einem Untersuchungsgefängnis in St. Petersburg in ein anderes Kittchen in der Region Nowgorod verlegen zu lassen. Einen Polizeikonvoi, der den Mann transportieren sollte, schickte die verliebte Frau mit den Worten weg, sie könne ihn selbst in das Gefängnis bringen. Anschließend fuhr sie mit Berjukow in ihre Wohnung und verbrachte dort die Nacht mit ihm. Er wurde einige Tage später in dem Liebesnest verhaftet.
26. Februar 2010 - 18.56 Uhr
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