Roststelle bei unfallfreiem Fahrzeug

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Roststelle bei unfallfreiem Fahrzeug

Vor einem Jahr kaufte ich einen gebrauchten und offiziel unfallfreien VW Polo (Bj 2003). Nun stellte ich vor ein paar Wochen eine "blühende" Roststelle am Kotflügel hinten links fest. Ein VW-Mitarbeiter überprüfte die Lackdicke und teilte mir mit, dass an der rostenden Stelle Reparaturarbeiten (Verspachtelungen, Lackierung) durchgeführt wurden. Die Lackdicke betrug laut Messgerät das Dreifache als an anderen/ unbehandelten Stellen. Mit dieser eindeutigen Diagnose wendete ich mich an mein Verkäuferautohaus (BMW). Ein Mitarbeiter führte ebenfalls eine Lackdickemessung durch und kam zum gleichen Ergebnis. Mit Fotos hielt er die Roststelle digital fest. Nach unzähligen Telefonaten bezüglich einer Klärung des Problems und Vertröstungen, wandte ich mich an den Geschäftsführer und bat um eine 100%ige Erstattung der Reparaturkosten. Rasch bekam ich Antwort und man bot mir ein Entgegenkommen von 30% der Reparaturkosten an. Damit nicht einverstanden, meldete ich mich erneut und man teilte mir ein anderes Angebot mit, dass ich 75EUR zuzahle und die restlichen Kosten würden vom Autohaus übernommen. Damit bin ich jedoch auch nicht einverstanden. Warum soll ich für etwas zahlen, was ich nicht verursacht/ verschuldet habe. Laut Autohaus wurden alle Unterlagen vom Vorbesitzer, Ankaufunterlagen etc. überprüft und es sei kein Indiz auf einen Unfall oder Reparatur an der betreffenden Stelle zu finden. Ende Oktober ist ein Treffen vereinbart, da ich mit der 75EUR-Beteiligung nicht einverstanden bin.

Fazit: Offiziell wurde mir ein unfallfreies Auto mit verzinkter Karosserie verkauft, an welchem Lackierungsarbeiten durchgeführt wurden und es dort nun zu deutlichen Durchrostungserscheinungen kommt. Ich bestehe daher auf eine 100%ige Erstattung der Reparatur- und Beseitigungskosten.

Frage: Wie soll ich mich beim nächsten Treffen verhalten, welche Argumente kann ich einbringen. Bin ich überhaupt im Recht?

Vielen Dank für die Hilfe im Voraus!



von anauhardt am 10.10.2008 15:03
Status: Praktikant (18 Beiträge)
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>Roststelle bei unfallfreiem Fahrzeug
Hallo!

Ich bin auch nur ein Laie, aber da ich mich in Zuge meines Autokaufs erkundigt habe und einen ähnlichen Fall in der Berufsschule durchgesprochen habe, denke ich zu wissen:
(Korrigiert mich bitte, fals ich falsch Liege)

Wenn der Vorbesitzer den Unfall verschwiegen hat, hat er sich Strafbar gemacht, da er sein Auto unter Vorgetäuschung falscher Tatsachen verkauft hat.

Das Autohaus, auch wenn sie von den Schäden nichts wussten, muss haften, da sie ebenfalls eine arglistige Täuschung begangen haben.

Ich bin mir relativ sicher, dass es so ist, würde an deiner Stelle noch die Bestätigung besser bewanderter User abwarten.

EDIT:
http://www.motor-talk.de/forum/320da-unfallfrei-gekauft-aber-doch-unfallfahrzeug-was-machen-t1602187.html?page=1#post13964062
Dort habe ich eine ähnliche Schilderung gefunden.

mfG Marko

-- Editiert von Marko N. am 16.10.2008 05:07


von Marko N. am 16.10.2008 05:05
Status: Frischling (6 Beiträge)
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