Wegen Versklavung seiner Arbeiter muss ein Rinderzucht-Unternehmen in Brasilien umgerechnet 2,3 Millionen Euro Strafe zahlen. 180 Zwangsarbeiter mussten auf zwei Firmengeländen arbeiten, erklärte ein brasilianisches Arbeitsgericht am Mittwoch (Ortszeit) zur Begründung. Die Strafe gegen das Unternehmen Lima Araujo Agropecuaria sei die höchste, die in Brasilien jemals für Sklavenarbeit verhängt worden sei.
Unter den 180 Sklavenarbeitern, die von den Höfen im nördlichen Bundesstaat Para befreit wurden, befanden sich nach Angaben des Gerichts zehn Jugendliche, darunter ein erst 14-jähriges Kind.
19. August 2010 - 10.52 Uhr
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