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Renovierungsgeld bei Hartz 4

2.1.2011 Thema abonnieren Zum Thema: Hartz
 Von 
guest-12327.10.2011 18:08:45
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)
Renovierungsgeld bei Hartz 4

Meine Mutter und ich werden bald aus Trennungsgründen Hartz 4 bekommen. Daher wollen wir in das alte Haus Ihrer Mutter. Leider ist dies sehr stark renovierungsbedürftig.
Gibt es daher die Möglichkeit hierfür Geld vom Amt zubeantragen oder kann man das Ganze vergessen. Danke

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben 873 weitere Fragen zum Thema
Hartz


27 Antworten
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#1
 Von 
Kugelfisch_01
Status:
Beginner
(121 Beiträge, 69x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#2
 Von 
guest-12327.10.2011 18:08:45
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

1. Das war eine nur eine Frage, wir haben nocht nichts beantragt.
2. Ob das Amt Miete oder ne Renovierung bezahlt, kommt das gleiche raus.
3. wir sind keine sozialschmarotzer, da gibt noch dreistere. Haben nie irgentetwas vom Staat bekommen.
4. Sie haben das nicht zubestimmen!


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#3
 Von 
Ed Wood
Status:
Schüler
(306 Beiträge, 208x hilfreich)

Moin.

Es kommt auf die Renovierungen an. Reine Schönheitsreparaturen werden nicht übernommen, sondern nur dringend notwendige Reparaturen zur Instandhaltung:

Nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II werden Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Hierbei ist zu beachten, dass sich Besonderheiten dann ergeben, wenn der Hilfesuchende Unterkunftskosten für eigengenutzte Eigenheime oder Eigentumswohnungen geltend macht. Zu den Unterkunftskosten für eigengenutzte Eigenheime oder Eigentumswohnungen zählen alle notwendigen Ausgaben, die bei der Berechnung der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung anzusetzen sind. Zu den notwendigen Ausgaben zählen damit u.a. die Heizkosten wie bei Mietern, der Erhaltungsaufwand und sonstige Aufwendungen zur Bewirtschaftung des Haus- und Grundbesitzes , nicht darunter fallen aber wertsteigernde Erneuerungsmaß-nahmen (vgl. Münder u.a. SGB II, § 22, Rdnr. 20; Eicher/Spellbrink, SGB II, § 22, Rdnr. 26). Die Abgrenzung von wertsteigernden Erneuerungsmaßnahmen zum Erhaltungsaufwand ist an der am Kriterium der Notwendigkeit zu messen: Ist die Maßnahme notwendig und entspricht sie den Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit (§ 3 Abs. 1 Satz 3 SGB II ), handelt es sich um einen Erhaltungsaufwand . Alle anderen Erneuerungsmaßnahmen sind wertsteigernd.



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"Vor Gericht und auf See sind wir alle in Gottes Hand."

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#4
 Von 
AxelK
Status:
Gelehrter
(11228 Beiträge, 3328x hilfreich)

@Ginger:

Ergänzend zu @Ed Wood:

quote:
Meine Mutter und ich werden bald aus Trennungsgründen Hartz 4 bekommen.

Was heißt in dem Zusammenhang denn "bald"? Solange Ihr noch keine laufenden Leistungen von der ARGE erhaltet, werdet Ihr auch keine Instandhaltungskosten erstattet bekommen.

Für Schönheitsreparaturen kann die ARGE ein Darlehen gewähren, welches dann mit monatlich bis zu 10% der Gesamtregelleistung der Bedarfsgemeinschaft zurück zu zahlen ist. Auch das werdet Ihr allerdings erst bekommen, wenn Ihr sowieso im Leistungsbezug seid.

Wem gehört das Haus jetzt eigentlich und ist das schuldenfrei?

Gruß,

Axel

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"Ausführliche Infos zu ALG 2 auf meiner Website: http://www.axelkrueger.info"

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#5
 Von 
guest-12327.10.2011 18:08:45
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)


von AxelK:
"Was heißt in dem Zusammenhang denn "bald"? Solange Ihr noch keine laufenden Leistungen von der ARGE erhaltet, werdet Ihr auch keine Instandhaltungskosten erstattet bekommen."

Noch ist die Trennung nicht ausgesprochen. Aber aufgrund der jetzigen Dinge ist nur eine Frage von wenigen wochen und von irgentetwas müssen wir leben. DAs Haus gehört nach dem Tod meiner Oma meiner Mutter und ihren 2 Geschwistern und ist absolut Schuldenfrei. Es geht hier wirklich nicht um Schönheitsreperaturen.
Ich zähle mal grob auf:
alte Fenster
die ganzen Leitungen für elekro, wasser und gas.
neue Heizung
Badezimmer
Dach

Es wurde viele Jahre nichts gemacht und dort sind wir nicht auf irgentwelche Vermieter angewisen.
Außerdem sollte es auch die Alterssicherung meiner Mutter sein.



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#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Heiliger
(21866 Beiträge, 8622x hilfreich)

Es geht hier nicht um Renovierung sondern um wertsteigernde Erneuerung. Das ist nun wirklich nicht die Sache der ARGE, das zu bezahlen.

wirdwerden

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#7
 Von 
altona01
Status:
Wissender
(15416 Beiträge, 5931x hilfreich)

Wer trennt sich denn von wem?
War der Getrennte ein Ehepartner?
Hat dieser Einkommen?

-- Editiert am 03.01.2011 10:57

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#8
 Von 
wirdwerden
Status:
Heiliger
(21866 Beiträge, 8622x hilfreich)

Ganz einfach: Wand überpinseln ist Renovierung. Neues Dach, neue Leitungen ist Sanierung. Ausserdem scheint es sich ja noch um eine nicht auseinandergesetzte Erbengemeinschaft zu handeln. Also, warum sollen wir für Euer Haus bezahlen? Kapier ich nicht.

wirdwerden

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#9
 Von 
azrael
Status:
Master
(4976 Beiträge, 646x hilfreich)

quote:
Noch ist die Trennung nicht ausgesprochen. Aber aufgrund der jetzigen Dinge ist nur eine Frage von wenigen wochen und von irgentetwas müssen wir leben.

Wovon habt ihr denn bisher gelebt?

Ansonsten steht deiner Mutter erst einmal Trennungsunterhalt zu und für euch beide gibt es die Möglichkeit des Arbeitens.

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"gruß azrael"

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#10
 Von 
guest-12327.10.2011 18:08:45
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

azrael:

"Wovon habt ihr denn bisher gelebt?

Ansonsten steht deiner Mutter erst einmal Trennungsunterhalt zu und für euch beide gibt es die Möglichkeit des Arbeitens."

Von meinem Vater natürlich. Aber der meinte das Geld wäre bei anderen Frauen besser aufgehoben, so viel dazu. Du glaubst doch nicht wenn wir ausziehen, das der freiwillig zahlt. Ausserdem hat meine Mutter eine Behinderung von 60%,mit arbeiten ist dann nicht und wir sehen es nicht ein, das wir in die sozialfalle reinfallen, während der feine Herr ein tolles leben hat.

Wir wollen aus dem Haus keinen Palast machen, sondern um erforderliche Massnahmen um es bewohnbar zumachen, nichts mit Wertsteigerung.
Es war nur halt eine Frage und wir können und immernoch bei einem Anwalt für sozialrecht beraten lassen, allerdings habe ich das Gefühl, dass manche meinen wir wollen den Staat schön abkassieren. Das gibt echt schlimmere. Beispiel gefällig: Eine Minderjährige wird schwanger und geht zum Amt. Das sagt auch keiner mach mal alleine, nein sie bekommt alles, Kleidung , wohnung, etc. Aber wenn eine Frau nach 28 Ehejahren aufgrund solcher Tatsachen sich trennt, das wird schon fast gesagt Pechgehabt.

Der erste Threadsteller war da besser, sachlicher Text, mit vernüftigen Gesetzesangaben.

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#11
 Von 
AxelK
Status:
Gelehrter
(11228 Beiträge, 3328x hilfreich)

@Ginger:

Die genannten Arbeiten würde ich ebenfalls eher als wertsteigernde Erneuerungen betrachten und nicht als Instandhaltungskosten. Dafür wird die ARGE nicht aufkommen und auch kein anderer Leistungsträger.

Auch für den Aufbau der Altersvorsorge ist nicht die Allgemeinheit der Steuerzahler zuständig.

Des Weiteren steht das Haus ja wohl im Eigentum einer Erbengemeinschaft. Da sind selbstverständlich auch die Miteigentümer für solche Arbeiten mit verantwortlich. Was sagen die denn überhaupt dazu, dass Ihr dort (kostenfrei) wohnen wollt? Oder ist vorgesehen, dass Ihr das Haus mietet?

Sorry, aber ich denke, hier macht Ihr Euch die Sache deutlcih zu einfach. Sinnvoller wäre es wohl, sich schon mal nach einer Mietwohnung umzusehen. Dazu solltet Ihr Euch allerdings zuvor bei der zuständigen ARGE erkundigen, wie groß und wie teuer die sein darf.

Im Übrigen nochmal die Nachfragen meiner Vorposter konkretisiert: Wer trennt sich sich eigentlich, Du oder Deine Mutter? Ich vermute mal, Deine Mutter. War, bzw. ist die verheiratet? Ist der Mann leistungsfähig hinsichtlich Unterhalt? Wie alt bist Du (noch minderjährig)?

Bevor irgenein staatlicher Leistungsträger eingreift, sind zunächst mal eventuelle Unterhaltsansprüche zu prüfen.

Gruß,

Axel

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#12
 Von 
guest-12327.10.2011 18:08:45
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

Meine Mutter trennt sich von meinem Vater, hat wie gesagt 28 Jahre Haushalt und Kind gekümmert und hat kein Eigenes Einkommen. Sind natürlich verheiratet. Ich bin 24 Jahre alt und bin auf der suche nach einer Ausbildung und wohne zuhause. Habe auch kein Einkommen. Das ich arbeiten muss, weiss ich ja, es geht aber darum, ob mein Vater für meine Mutter zahlen muss oder sich dann ein feines Leben macht. Er ist auf jeden fall Zahlungsfähig, aber ob er auch noch für mich zahlen muss, weis ich nicht. Wär schön wenn mir da einer Rat geben könnte.
Bezüglich der Erbengemeinschaft kann ich nur soviel sagen, dass sie nichts dagegen hätten, wenn wir dort einziehen würden. Ob Kostenlos oder mit Miete kann ich nicht sagen, da die das untersich ausmachen müssen. Ich bin dazu nicht berechtigt.

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#13
 Von 
wirdwerden
Status:
Heiliger
(21866 Beiträge, 8622x hilfreich)

Du hast gegen niemanden einen Anspruch, einfach, weil Du in keiner Ausbildung bist. Inwieweit das Geld des Vaters ausreicht, um Unterhalt für die Mutter zu zahlen, das kann ich hier nicht abschätzen. Geh jedenfalls mal davon aus, dass Du auch, falls Du einen Ausbildungsplatz findest, allein für Dich aufkommen musst. Denn mit 24 noch nicht weiter, das spricht nicht gerade für Zielstrebigkeit.

Abgesehen davon, ein ganzes Haus zu unterhalten von ein paar hundert €, das ist wohl etwas blauäugig. Abgesehen von den Sanierungsmaßnahmen, die die Allgemeinheit nun wirklich nicht tragen muss, auch der Unterhalt eines Hauses ist doch ganz anders als der Unterhalt einer Wohnung. Da zieht die ARGE nicht mit! Warum auch?

wirdwerden

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#14
 Von 
azrael
Status:
Master
(4976 Beiträge, 646x hilfreich)

quote:
Von meinem Vater natürlich. Aber der meinte das Geld wäre bei anderen Frauen besser aufgehoben, so viel dazu. Du glaubst doch nicht wenn wir ausziehen, das der freiwillig zahlt. Ausserdem hat meine Mutter eine Behinderung von 60%,mit arbeiten ist dann nicht und wir sehen es nicht ein, das wir in die sozialfalle reinfallen, während der feine Herr ein tolles leben hat.

Lassen wir das emotionale mal ein wenig außen vor.
60%ige Behinderung heißt noch lange nicht 'arbeitsunfähig'. Da wäre es erst einmal zu klären, inwiefern die Behinderung deine Mutter einschränkt (mein Mann hat 50% und geht jeden Tag arbeiten). Und du mit 24 ausbildungssuchend zuhause. Was hast du denn bisher gemacht?
Und wenn ich hier zwei mal lese, *während der feine Herr sich ein feines Leben macht* - bisher habt ihr das anscheinend auf seine Kosten getan.

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"gruß azrael"

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#15
 Von 
wirdwerden
Status:
Heiliger
(21866 Beiträge, 8622x hilfreich)

Wieso kann man mit 60 % Behinderung nicht arbeiten? Ich hab 100 % seit ganz vielen Jahren, und bin jetzt erstmalig punktuell aufgefallen. Allerdings nicht wegen der Behinderung!

wirdwerden

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#16
 Von 
Kugelfisch_01
Status:
Beginner
(121 Beiträge, 69x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#17
 Von 
guest-12305.01.2011 10:59:51
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)

also hier geht es ja nicht um luxussanierungen und es kann ja nicht sein das der feine herr sich ein schönes leben macht und die tochter und mutter in einer billigen wohnung wohnen müssen oder in einem so alten haus obwohl die tochter sich ja um eine ausbildung bemüht!!!

"Die Abgrenzung von wertsteigernden Erneuerungsmaßnahmen zum Erhaltungsaufwand ist an der am Kriterium der Notwendigkeit zu messen: Ist die Maßnahme notwendig und entspricht sie den Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit (§ 3 Abs. 1 Satz 3 SGB II ), handelt es sich um einen Erhaltungsaufwand."

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#18
 Von 
wirdwerden
Status:
Heiliger
(21866 Beiträge, 8622x hilfreich)

Hast Du eine Vorstellung, um was es kostenmäßig hier geht? Neue Fenster, neues Dach, komplettes Leitungswesen sanieren, neues Bad ....das ist satt im 5-stelligen Bereich. Eventuell noch mehr. Mutter und Tochter mögen sich eine Wohnung suchen, die Miete hierfür wird gegebenenfalls übernommen. Aber Komplettsanierung eines Hauses, sorry, wo soll da die Anspruchsgrundlage herkommen? Außerdem hat wohl keiner eine Ahnung, was so der Unterhalt eines Hauses kostet. Heizung, Steuern, Versicherungen u.s.w.

Ob der Vater sich ein schönes Leben macht, oder ob der das Schmarotzertum der Tochter einfach leid ist, das wissen wir nicht. Muttern wird ja Trennungsunterhalt bekommen. Wieviel das sein wird, das wissen wir noch nicht. Aber jemand, dem es mit 24 immer noch selbverständlich ist, das Vatern das süße Nichtstun bezahlt, da fehlt mir wirklich jedes Verständnis. Es hat niemand von einer Luxussanierung gesprochen. Trotzdem, wie wärs, wenn man die zukünftige Wohnung dem zukünftigen Einkommen anpaßt?

wirdwerden

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#19
 Von 
AxelK
Status:
Gelehrter
(11228 Beiträge, 3328x hilfreich)

@Ginger:

Nochmal ganz sachlich: Von den von Dir genannten Arbeiten dürfte einzig die Reparatur/der Austausch der Heizung ggf. als notwendige Instandsetzungsmaßnahme anzuerkennen sein. Alles andere sind m.E. eindeutig wertsteigernde Sanierungsarbeiten, die möglicherweise durchaus erforderlich sein könne, um das Haus überhaupt wieder bewohnbar zu machen. Allerdings geht es da summenmäßig um eine Größenordnung, die sicher nicht von der ARGE übernommen wird. Dafür gibt es schlicht keine Anspruchsgrundlage und vor allem auch keinerlei Rechtfertigung gegenüber anderen Leistungsempfängern.

Hinzu kommt ja eben auch noch, dass Deine Mutter nicht die alleinige Eigentümerin ist. Warum soll die ARGE die Sanierung eines Hauses bezahlen, welches zu 2/3 Menschen gehört, die keine Leistungen beziehen, oder jedenfalls das Haus nicht nutzen?

Ein Anwalt wird Dir diesbezüglich auch keine andere Auskunft geben. Jedenfalls dann nicht, wenn er an einer realistischen Einschätzung der Erfolgsaussichten eines möglichen Widerspruchs- bzw. Klageverfahrens interessiert ist. Sollte Deine Mutter über eine Rechtsschutzversicherung für den Bereich Sozialrecht verfügen, könnte die anwaltliche Auskunft anders aussehen, wenn dieser nur seinen finanziellen Erfolg im Sinn hat, was dann allerdings mit seriöser Beratung nicht viel zu tun hat.

So leid es mir tut, aber ich sehe nicht die geringste Chance, Euer Anliegen tatsächlich durchsetzen zu können.

Gruß,

Axel

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#20
 Von 
guest-12327.10.2011 18:08:45
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

Ich möchte mal eins Klar Stellen. Ich habe Fachhochschulreife und eine Schulische Ausbildung mit Berufsabschluss und Kugelfisch: Meine Mutter hat einen Beruf erlernt und hat meine Erziehung hinbekommen,was man von dir nicht sagen kann.Si hat sich nicht aushalten lassen, sondern sich um allses andere Gekümmert. Ich beziehe keinerlei Gelder vom Staat und bezahle meine KV von einem 400 Euro job.

Und wirdwerden: Meine Mutter und ich haben an sich sehr sparsam gelebt, aber mein Vater bezahlt lieber anderen Frauen Geld, verfrisst und Versäuft alles und da kann man nicht vom Schmarotzertum der Tochter reden. Wir haben sehr lange unter Ihm gelieten.
Und ich bin sehr zielstrebig, da ich mich sehr viel bewerbe auch wenn ich schon 24 bin.
Ich habe mir Literatur diesbezüglich besorgt und dort steht, dass bei nachgewiesener Bemühungen keine Ausbildungsstelle bekommt, einem Unterhalt zusteht.

Jeder kann in sowas abstürzen,aber wenn der eigene Vater so eine ******* macht, warum müssen meine Mutter und ich darunter leiden. Ich unterstützte sie, wo es geht. Aber ich habe das Gefühl, wenn eine Scheidung passiert ist die Frau immer schlechter dran.

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#21
 Von 
guest-12305.09.2012 14:45:22
Status:
Schüler
(432 Beiträge, 149x hilfreich)

Find diesen Satz inklusive Intention der TE eigentlich fast noch schlimmer:

"Eine Minderjährige wird schwanger und geht zum Amt. Das sagt auch keiner mach mal alleine, nein sie bekommt alles, Kleidung , wohnung, etc."

Kinderfeindliches Deutschland oder warum fällt ihr gerade solch ein Beispiel ein...?

Traurig eigentlich.

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#22
 Von 
azrael
Status:
Master
(4976 Beiträge, 646x hilfreich)

>Renovierungsgeld bei Hartz 4

quote:
Ich möchte mal eins Klar Stellen. Ich habe Fachhochschulreife und eine Schulische Ausbildung mit Berufsabschluss

Warum suchst du dann einen Ausbildungsplatz???
Abgesehen davon ist dein Vater bei einer erneuten Ausbildung NICHT unterhalstpflichtig!


quote:
Und ich bin sehr zielstrebig, da ich mich sehr viel bewerbe auch wenn ich schon 24 bin.

Mit 24 Fachabi und schulische Ausbildung ist nicht gerade ziekzielstrebig,da hättest du mit 22 mit durch sein können.

quote:
Ich habe mir Literatur diesbezüglich besorgt und dort steht, dass bei nachgewiesener Bemühungen keine Ausbildungsstelle bekommt, einem Unterhalt zusteht.

Nenn mir mal die Quelle. Das ist nämlich Quark.

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"gruß azrael"

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#23
 Von 
wirdwerden
Status:
Heiliger
(21866 Beiträge, 8622x hilfreich)

Seit wann sind Bewerbungen ein Zeichen für Zielstrebigkeit? Keine Ahnung, ist mir neu. Und die Literatur, dass die Eltern eine 24-jährige mit Berufsabschluß, die nichts tut, unterstützen müssen, die hätte ich gerne mal hier genannt.

wirdwerden

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#24
 Von 
Kugelfisch_01
Status:
Beginner
(121 Beiträge, 69x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#25
 Von 
azrael
Status:
Master
(4976 Beiträge, 646x hilfreich)

@ Kugelfisch
na, wieder in Form? :neck:

Aber hast schon recht.

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"gruß azrael"

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#26
 Von 
Kugelfisch_01
Status:
Beginner
(121 Beiträge, 69x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#27
 Von 
wirdwerden
Status:
Heiliger
(21866 Beiträge, 8622x hilfreich)

Also, ich habe kein Problem mit "Nur-Hausfrauen" (obwohl ich auch mit zwei Kleinkindern immer gearbeitet habe). Aber, wenn die persönlichen Umstände sich ändern, einerlei aus welchen Gründen, dann muss man sich anpassen, sich neu orientieren. Darauf kommt es doch an. Soviel zur Mutter.

Nur offensichtlich scheint die Mutter als Leitfigur bei der Erziehung der Tochter eines rübergebracht zu haben: das gibt es einen Dukatenesel, der immer für Menschen wie dich und mich sorgen muss, nämlich den Vater. Und wenn der ausfällt, dann muss es jemand anderes tun: der Staat. Selbst ein Haus muss wer auch immer uns so herrichten (ich gehe mal von Kosten von ca 100.000 € aus, wahrscheinlich noch knapp geschätzt, dass wir ein gutes Leben haben.

Auf die naheliegenste Idee, nämlich seinen eigenen Lebensstandart zu verdienen, was man ja mit 24 und abgeschlossener Ausbildung nun wirklich kann, auch vielleicht die Renovierung des Hauses sich zu erarbeiten, darauf kommt das Töchterchen gar nicht. Und das ist schon sehr signifikant.

Also, Job finden (nicht nur Bewerbungen schreiben), zur Bank gehen, die 100.000 € aufnehmen (bei einem lastenfreien Haus dürfte das kein Problem sein), umbauen, einziehen. Fertig.

wirdwerden

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Die Antworten findet ihr hier:


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