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Rechtslage bei Hauskauf

8.1.2005 Thema abonnieren Zum Thema: Hauskauf
 Von 
Nanc
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)
Rechtslage bei Hauskauf

Guten Tag,

ich hätte einmal ein paar Fragen bezüglich eines Hauskaufs. Es ist ein älteres Haus das früher als Bahnwärterhäuschen und zwischenzeitlich als Kneipe genutzt wurde. Es hat jedoch keinen Stromanschluß. Bezüglich des Stromanschlußes würde mich interessieren, ob die Gemeinde oder der Käufer selbst, komplett für Strom zu sorgen hat (Leitungen legen lassen u.s.w.)? Wie verhält sich das im ungefähren mit den Kosten?! Zudem ist das Haus momentan mit viel Müll und Schrott außen sowie innen zubombadiert. Muß beim Kauf des Hauses der Müll mitübernommen werden oder hat der Verkäufer dafür zu sorgen, dass das Haus und Grundstück entrümpelt wird?! Oder kann man sogar durch die angegeben Mängel den Kaufpreis mindern und wenn ja in welche Höhe würde der Betrag fallen. Das Haus ist ausgeschrieben mit 40.000€ aber entspricht meiner Meinung nach dem Preis. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn sich jemand dieser Fragen annehmen würde und mir vielleicht sein Wissen bezüglich den Fragen mitteilen würde. Ich freue mich über jeden Ratschlag wie ich damit verfahren soll.

Bedanke mich im Vorraus.

Freundliche Grüße

N.Lehmann

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Hauskauf


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
ikarus02
Status:
Master
(4416 Beiträge, 838x hilfreich)

Das alles ist eine Frage der Verhandlung, es kommt also darauf an, was im notariellen Kaufvertrag steht.
Die Kosten für den Stromanschluß sagt Euch das örtliche E-Versorgungsunternehmen, zusätzlich entstehen Kosten für Anschluß und Verteilung im Haus.
Also dann verhandelt mal schön.
Gruß

-----------------
"behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest."

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#2
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(27812 Beiträge, 8323x hilfreich)

Die Kosten für den Stromanschluss muss derjenige tragen, der den Auftrag dafür gibt. Wie teuer das wird, hängt davon ab, wie weit das nächste Stromkabel entfernt liegt. Das kann Euch aber das Versorgungsunternehmen sagen. Man muss dabei mit mehreren tausend Euro rechnen. Das kann sogar in den 5-stelligen Bereich gehen.

Alles andere ist Verhandlungssache und sollte, wie ikarus02 schon sagt, zur beiderseitigen Klarstellung in den Kaufvertrag aufgenommen werden.

Der Kaufpreis ist fast immer verhandelbar. Nicht mindestens den Versuch zu starten, ihn um mindestens 10% zu drücken, wäre schon Geldverschwendung. Natürlich hat es auch einen Einfluss auf den Preis, wer denn den Müll entsorgt oder den Stromanschluss bezahlt.

Falls Du das Haus bewohnen willst, hast Du Dich schon erkundigt, ob das überhaupt zulässig ist? Das gilt auch für die Zulässigkeit von anderen Verwendungen. Nach diesen Dingen solltest Du Dich erkundigen und sie Dir im Kaufvertrag zusichern lassen.

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