Rechtsanwälte Vahrenwald & Kretschmer mahnen für Süddeutsche Film- und Medienproduktionsgesellschaft Ltd. ab

Mehr zum Thema:

Urheberrecht - Abmahnung Rubrik, modifizierte, Unterlassungserklärung, Abmahnung, Filesharing, Hausbesuch bei Nataly

0 von 5 Sterne
Bewerten mit: 5 Sterne 4 Sterne 3 Sterne 2 Sterne 1 Stern
0

"Hausbesuch bei Nataly"

Die Münchener Kanzlei Vahrenwald & Kretschmer mahnt derzeit im Auftrag der Süddeutschen Film- und Medienproduktionsgesellschaft Ltd. die unerlaubte Verbreitung des Filmwerkes "Hausbesuch bei Nataly" ab.

Für die Auftraggeberin verlangt die Kanzlei Vahrenwald & Kretschmer wie üblich die Unterzeichnung einer vorbereiteten strafbewehrten Unterlassungserklärung und die Zahlung eines pauschalen Vergleichsbetrages in Höhe von 952,00 €.

Zur Abgabe der Unterlassungserklärung und zur Zahlung des Vergleichsangebots wird eine Frist von 10 Tagen gesetzt.

Betroffene sollten die vorbereitete Unterlassungserklärung anwaltlich prüfen und modifizieren lassen. Diese ist nach diesseitiger Ansicht zu weit gefasst und kommt einem Schuldanerkenntnis gleich. Durch eine anderslautende Formulierung können zu strenge Rechtsfolgen vermieden werden. Die von Vahrenwald & Kretschmer gesetzten Fristen sollten aber unbedingt beachtet werden, da andernfalls eine teure gerichtliche Auseinandersetzung droht.

Betroffenen ist anzuraten, nach Erhalt einer Abmahnung wegen Filesharing Ruhe zu bewahren. Trotzdem sollte das Abmahnschreiben nicht ignoriert werden, sondern anwaltlich geprüft werden. Für eine erfolgreiche Verteidigung ist entscheidend, dass Betroffene weder die vorgefertigte Unterlassungserklärung unterzeichnen noch eine Zahlung vornehmen, ohne vorher anwaltlich beraten worden zu sein. Beides wird von Gerichten häufig als Schuldanerkenntnis ausgelegt, das eine weitergehende Verteidigungsstrategie bereits im Vorfeld boykottieren würde.

In den überwiegenden Fällen bietet sich die Abgabe einer sog. modifizierten Unterlassungserklärung in Kombination mit Abwehrschreiben, die auf die Reduzierung des geltend gemachten Schadensersatzbetrages gerichtet sind, an.

Diskutieren Sie diesen Artikel