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Rechnung nach §25a UStG

5.1.2008 Thema abonnieren Zum Thema: Rechnung
 Von 
Ortillia
Status:
Schüler
(444 Beiträge, 177x hilfreich)
Rechnung nach §25a UStG

Hallo,
wer kennt sich mit diesem § und der Differenzbesteuerung aus?

Jemand (gewerblicher Verkäufer) gibt in einer Internetauktion an:

quote:
!!! mit Rechnung nach § 25a UStG !!!
(ohne ausgewiesener MwSt.)
Auf Wunsch kann auch eine Rechnung mit ausgewiesener MwSt. ausgestellt werden. Bitte nehmen Sie bei Bedarf Kontakt mit mir auf


Selbst bei der Abwicklung habe ich um eine Rechnung mit ausgewiesener MwSt. gebeten, bekommen aber habe ich eine Rechnung ohne, und folgende Antwort:

quote:
in meiner Auktion habe ich angegeben, dass die Rechnung nach §25a UstG (Differenzbesteuerung ohne MwSt. Ausweis) ausgestellt wird. Wenn eine Rechnung mit ausgewiesener MwSt. ausgestellt werden soll, erhöht sich der Bruttobetrag, allerdings nicht um die kompletten 19%, sondern abzüglich der MwSt., die ich abzuführen hätte. Sie wären somit mit dem neuen Nettobetrag im Vorteil .....


Davon abgesehen daß oben in der Auktion(wie üblich)steht der Preis und inkl. MwSt

Ich habe §25a gelesen, werde aber daraus nicht schlauer. Worauf stützt sich sein Argument ??

Besten Dank im Voraus

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben 386 weitere Fragen zum Thema
Rechnung


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
oerdiz.
Status:
Praktikant
(564 Beiträge, 97x hilfreich)

Wenn Sie ausgewiesene Umsatzsteuer haben wollen, erhöht sich natürlich der Preis entsprechend. Dafür können Sie als Unternehmer den Vorsteuerabzug geltend machen.

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#2
 Von 
Ortillia
Status:
Schüler
(444 Beiträge, 177x hilfreich)

dies ist leider keine Antwort auf meine Frage!
Wieso erhöht sich natürlich der Preis entsprechend? Wenn man von einem Preis inkl. MwSt ausgeht und eine differenzierte Rechnung (mit MwSt Ausweis) auch angeboten wird, soll dies doch zum selben Preis geschehen, oder?

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#3
 Von 
oerdiz.
Status:
Praktikant
(564 Beiträge, 97x hilfreich)

Die Umsatzsteuer kann im Falle, dass der Käufer auch Unternehmer ist, von diesem als Vorsteuer geltend gemacht werden. Deshalb erhöht sich natürlich der Gesamtpreis.

Ansonsten würde der Verkäufer ja einen betriebswirtschaftlichen Verlust machen, wenn anbietet, den Bruttopreis zu belassen und Umsatzsteuer auszuweisen.

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