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Rauchentwicklung im Ferienhaus

8.1.2013 Thema abonnieren Zum Thema: Ferienhaus
 Von 
Kairem
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 10x hilfreich)
Rauchentwicklung im Ferienhaus

Hallo zusammen,

ich hatte mit der Familie ein Ferienhaus angemietet, in dem sich ein Kamin befand.

Als wir diesen anzündeten, bemerkten wir zufällig, das sich im Obergeschoß (wo das Kind bereits schlief) Rauch entwickelte. Dies wurde durch einen verstopften Kamin verursacht, so das der Rauch nicht abziehen konnte. Rauchmelder gab es leider keine.

Nur mit viel Glück blieb das Kind unverletzt und das ganze Haus roch nach Qualm. Zwar hatte man uns angeboten, in ein anderes Haus umzuziehen, als auch ein Raumspray zu kaufen und damit die Luft etwas angenehmer zu machen, was wir jedoch beides abgelehnt hatten und bis zum Ende im Ferienhaus blieben.

Wieviel können wir von dem Mietpreis wieder geltend machen? Wir mussten vor Ort alle Kleidung durchwaschen, da diese nach Qualm gerochen hatten, der Schock sass tief, das beinahe unser Kind umgekommen wäre.

Über Tipps wäre ich euch sehr dankbar.

Viele Grüße

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Ferienhaus


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Flo Ryan
Status:
Junior-Partner
(5631 Beiträge, 3761x hilfreich)

Spontan würde ich mal sagen nichts. Der Vermieter muss für Abhilfe sorgen, das wollte er auch, aber ihr habt abgelehnt.

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#2
 Von 
bernardoselva
Status:
Student
(2415 Beiträge, 1536x hilfreich)

Hallo,

ich schliesse mich florian3011 an. Der verstopfte Kamin ist sicherlich ein Mangel, aber der Vermieter hat Ihnen Abhilfe zugesichert, die Sie nicht angenommen haben.

Womit wollen Sie einen Rueckzahlungsanspruch begruenden?


Viele Gruesse
bernardoselva

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"Touristiker. Hinweise sind meine persoenliche Meinung und keinesfalls Rechtsberatung!"

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#3
 Von 
Kairem
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 10x hilfreich)

Danke für die Meinungen.

Laut Schornsteinfeger kann dieser sich nicht erklären, wie der Kamin von ihm selbst freigegeben worden war. Dieser hätte ohne die fehlenden Rauchmelder nicht in Betrieb genommen werden dürfen.

Wäre der Rauch im Obergeschoß nicht bemerkt worden, hätte das Kind ersticken können. Zudem stanken alle Kleider nach Rauch, ebenso das gesamte Haus, trotz ununterbrochener Lüftung.

Nicht zuletzt war großes Glück im Spiel, das kein Mensch zu Schaden kam.

Und dennoch soll kein Anspruch auf Schadensersatz zustehen?

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#4
 Von 
bernardoselva
Status:
Student
(2415 Beiträge, 1536x hilfreich)

Es steht ausser Frage, dass solche Maengel aergerlich sind.
Zum Glueck ist jedoch keine Person geschaedigt worden und der Vermieter hat ja auch sofort Abhilfe angeboten, die Sie abgelehnt haben.

Allein dieser Umstand, dass Sie auf Abhilfe verzichtet haben, laesst bei jedem Aussenstehenden den Eindruck zu, dass das Ganze ueberhaupt nicht so schwerwiegend war, wie Sie es jetzt darstellen.

In einem anderen Ferienhaus haette keine Geruchsbelaestigung mehr stattgefunden, die Bekleidung haette besser auslueften koennen. Dass das nicht so war haben Sie sich selbst zuzuschreiben, da Sie die Abhilfe nicht in Anspruch genommen haben.

Bei einer Auseinandersetzung vor Gericht wird der Vermieter dies ganz sicher einwerfen und wie wollen Sie das entkraeften. Auch denke ich mir, dass Einwaende Ihrerseits, was alles haette passieren koennen (Kind) nicht zaehlen, denn es ist ja weiter nichts passiert.

Waren Sie denn ueberhaupt nach dem Vorfall mit dem Kind beim Arzt und haben es auf eine moegliche Rauchvergiftung hin untersuchen lassen? Eine solche Frage werden Sie sich sicher im Falle eines Falles auch gefallen lassen wuessen.


Viele Gruesse
bernardoselva

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"Touristiker. Hinweise sind meine persoenliche Meinung und keinesfalls Rechtsberatung!"

-- Editiert bernardoselva am 09.01.2013 11:53

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