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Rassistischem Briten droht lange Haft wegen geplanter Terrorakte

AFP VOM 15.7.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 1579 Aufrufe
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Terror

Im Prozess gegen einen 43-jährigen arbeitslosen Elektriker vor dem Londoner Strafgericht Old Bailey hat der Richter Peter Thornton am Mittwoch eine langjährige Haftstrafe angekündigt. "Der wahrscheinliche Beschluss wird eine langjährige Gefängnisstrafe sein", sagte Thornton dem Angeklagten, der der Polizei im vergangenen Jahr eher zufällig ins Netz gegangen war. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 43-Jährige in seiner Wohnung ein umfangreiches Waffenarsenal hortete und aus rassistischen Motiven Gewalttaten plante. Zudem besaß er ein Notizbuch mit der Aufschrift "Waffen SS Mitglieder-Handbuch Vereinigtes Königreich".

Die Polizei griff im vergangenen November zunächst ein, weil der Mann in einer Bahnstation urinierte und einen Bahnarbeiter beleidigte. In seiner Tasche fanden die Beamten zwei Brandbomben, in seiner Wohnung Sprengstoff und Zünder. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft plante der Angeklagte eine "Terror-Kampagne" gegen Menschen, die er für "nicht britisch" hielt. In Gesprächen mit Bekannten entwickelte er Pläne, Tennisbälle als Splitterbomben einzusetzen. Konkrete Planungen für Tatorte fanden die Ermittler nicht. Das Strafmaß soll am 8. September verkündet werden.

15. Juli 2009 - 22.26 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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