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Radio muss nach Tod einer Frau bei Wassertrink-Wettbewerb zahlen

AFP VOM 30.10.2009 | Nachrichten - International | 1576 Aufrufe
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Wassertrink-Wettbewerb

In den USA muss ein Radiosender Entschädigung an die Familie einer jungen Frau zahlen, die nach einem Wassertrink-Wettbewerb des Senders gestorben war. Ein Gericht in Kalifornien verurteilte den Sender KDND-FM am Donnerstag (Ortszeit) zur Zahlung von 16,5 Millionen Dollar (gut elf Millionen Euro). KDND-FM hatte vor zwei Jahren einen obskuren Wassertrink-Wettbewerb gestartet. Sieger sollte sein, wer das meiste Wasser trinkt ohne auf die Toilette zu gehen oder sich zu erbrechen. Für den Sieger wurde eine Nintendo-Spielekonsole ausgelobt.

An dem Wettbewerb nahm auch die 28-jährige Jennifer Strange teil. Sie gewann nicht, klagte aber anschließend bei Kollegen über Kopfschmerzen und musste nach Hause gehen. Wenig später wurde sie tot aufgefunden. Eine Autopsie ergab, dass sie an einer Wasservergiftung starb - also zuviel Flüssigkeit in kurzer Zeit zu sich genommen hatte. Die Familie verklagte daraufhin den Radiosender auf 34 Millionen Dollar Schadenersatz - nach zweiwöchigen Beratungen sprachen die zwölf Geschworenen ihr 16,5 Millionen Dollar zu.

30. Oktober 2009 - 12.37 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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