Putin: Kritiker von Berlusconis Sex-Affären nur neidisch
AFP VOM 16.9.2011 | Nachrichten - Allgemein | 739 Aufrufe Mehr zum Thema:Putin, Sex-Affären, Berlusconi
Russischer Regierungschef nimmt Kollegen in Schutz
Russlands Regierungschef Wladimir Putin hat seinen italienischen Kollegen Silvio Berlusconi gegen Kritik wegen seiner Sex-Affären in Schutz genommen. Berlusconi werde wegen seines "besonderen Verhältnisses zum schönen Geschlecht" angegriffen, doch er sei ein verantwortungsvoller Staatsmann, und seine Kritiker seien in Wahrheit nur neidisch, sagte Putin laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti auf einem Investoren-Forum in der Schwarzmeerstadt Sotschi.
Putin hatte bereits 2006 mit einem Kommentar zum damaligen israelischen Präsidenten Mosche Katzav, der wegen mehrfacher Vergewaltigung angeklagt war, für Wirbel gesorgt. Er war damals von Journalisten mit der Aussage zitiert worden, Katzav habe mit den ihm vorgeworfenen Vergewaltigungen alle überrascht und werde von allen dafür bewundert. Später bestritt Putin die Aussage.
Am Donnerstag waren in Italien acht Menschen angeklagt worden, Prostituierte für Partys in Anwesen Berlusconis organisiert zu haben. Der Regierungschef selbst muss sich vor einem Mailänder Gericht dafür verantworten, eine zur Tatzeit minderjährige marokkanische Nachtclub-Tänzerin für Sex bezahlt und später sein Amt missbraucht zu haben, um sie aus Polizeihaft freizubekommen.
16.09.2011 - 18:01 Uhr
© AFP Agence France-Presse GmbH 2011



