>Punker in der S-Bahn
@jau:
Käme es ihrer Wunschpädagogik nahe, wenn sich mein Sohn da drinnen übergeben hätte ? Er hatte bereits vor meinen Erklärungen Angst vor solchen Menschen. Weil ich ihn z.B. dazu erzogen habe, dass man sich z.B. wäscht und benimmt. Diese meine Pädagogik ist Ihnen möglicher Weise fremd, sie scheint aber als allgemein anerkannt zu gelten und hat mit Spießbürgerlichkeit wenig zu tun, sondern eher mit körperlicher und sozialer Hygiene.
Was meine Frustrationstoleranzschwelle betrifft: Am liebsten hätte ich alle auf einmal verprügelt ! Aber ich werde eben nie Faustrecht walten lassen, weil ich sehr wohl weiß, dass jeder Mensch seine Würde hat und diese unantastbar ist. Artikel I GG. Gesetzliche Ausnahmen abgesehen.
Mein Entschluss, den Waggon zu verlassen, war mir wichtig, um auch meinem Sohn ein Zeichen zu setzen, dass man sich derartig widerwärtigem Benehmen nicht aussetzen muss...
vielleicht sollten Sie mal pädagogisch wertvolle Kindersendungen gucken. Ich selektiere übrigens auch, was mein Sohn wie lange im Fernsehen oder Internet konsumieren darf. Das ist verantwortungsbewusste Pädagogik, lieber Jau ! Schutz vor Infektionskrankheiten gehört übrigens auch dazu...
@scalar: Wir hätten durch diese komische Meute mit den Fahrrädern durch müssen. Das hätte platzmäßig nicht funktioniert. Und als wir dann uns rausbugsiert hatten, war keine Zeit mehr für den nächsten Wagen...
@muren
Ich übernehme für diese Menschen freiwillig persönlich gar keine Verantwortung. Es reicht schon, wenn die von meinen Steuern leben. Ich werde die auch nicht mit nach Hause nehmen. Das würden die gar nicht wollen. Warm duschen könnten die in jeder Obdachloseneinrichtung. Das ist denen aber vermutlich suspekt.
Ja, in einem Camp könnten sie viele Sachen lernen. Waschen, Essen, früh aufstehen, arbeiten, Benehmen. Alles das, was man zum normalen Leben so braucht, wenn man denn als nützliches Gesellschaftsmitglied anerkannt werden möchte. Was glauben Sie eigentlich, welchen Lebenssinn es macht, den ganzen Tag herumzulümmeln, zu betteln, zu saufen, Autofahrer mit Seifenlappen aufzulauern um einen Euro zu schnorren ? Freie Entfaltung der Persönlichkeit, oder was.
@ohje
Zitat: Niemand entschuldigt schlechtes Benehmen.
Doch, Sie z.B. !
Schlechtes Benehmen und Kriminalität gibt es natürlich auch in anderen gesellschaftlichen Kreisen. Das habe ich nie bestritten und dagegen muss man was machen. Wenn ich meinem Sohn da als Vorbild diene, bin ich froh. Wenn man aber so in der Öffentlichkeit seine LMAA-Einstellung raushängen läßt mit nem T-Shirt "Arbeiten is ******* !", dann ist das für unsere Kinder eben kein Vorbild.
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"Kanzlei Dr. Eschflegel/Dr. Ehstrom/Dr. Achenblut/Dr. Osselbart und Söhne, Töchter und 12 Neffen"
von Dr. Eschflegel am 15.08.2008 15:05
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