Knapp zwei Jahre nach einem tödlichen Unglück bei einer Ruderregatta in Leipzig beginnt heute der Prozess vor dem dortigen Amtsgericht. Dem Präsidenten des Leipziger Rudervereins "Triton 1893 e.V" und zwei Betreuerinnen der Rudervereinigung Dessau werden fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.
Bei der Regatta auf dem Elsterkanal war am 13. April 2008 ein Boot mit fünf Kindern aus dem sachsen-anhaltischen Dessau abgetrieben worden und ein vier Meter hohes Wehr hinabgestürzt. Vier Kinder konnten teils schwer verletzt gerettet werden. Die Leiche eines Zwölfjährigen wurde erst zweieinhalb Wochen später gefunden. Der Kanal hatte nach starken Regenfällen große Wassermengen mit sich geführt.
11. März 2010 - 07.13 Uhr
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