Prozess gegem mutmaßlichen Terroristen El Motassadeq begonnen
AFP VOM 4.12.2002 | Nachrichten - Aktuelle Prozesse | 23117 Aufrufe Mehr zum Thema:Motassadeq
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen hat am Mittwochmorgen in Hamburg der weltweit erste Prozess gegen einen mutmaßlichen Komplizen der Attentäter vom 11. September begonnen. Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht muss sich der 28-jährige Marokkaner Mounir El Motassadeq wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Beihilfe zum Mord in mindestens 3116 Fällen verantworten.
Nach Ansicht der Bundesanwaltschaft war der frühere Elektrotechnik-Student als "Statthalter" der Todespiloten um Mohammed Atta in Hamburg ein "wesentliches Rädchen" im Getriebe der Terrorzelle. Der 28-Jährige soll bis zuletzt maßgeblich in die Vorbereitung der Anschläge eingebunden gewesen sein und die Ziele der Terrorzelle gekannt haben. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Er will laut Verteidigung umfassend aussagen und die Vorwürfe entkräften. Bis Ende Januar sind in dem Mammutprozess zunächst 37 Verhandlungstage angesetzt.
22. Oktober 2002 - 09.42 Uhr
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Seiten in diesem Artikel: Seite 1: Verteidigung beantragt Einstellung von Motassadeq-ProzessSeite 2: US-Bürger als Nebenkläger im Motassadeq-Prozess zugelassenSeite 3: Hamburg: Bericht zu Überweisungen der TerrorzelleSeite 4: Zeuge in Motassadeq-Prozess: Atta war FanatikerSeite 5: Zeugen relativieren Aussage zu Gewaltbereitschaft MotassadeqsSeite 6: Todespiloten wollten angeblich nach TschetschenienSeite 7: El Motassadeq räumt Geschäfte für Attentäter vom 11. September einSeite 8: Über mich hat er keine Macht gehabtSeite 9: Motassadeq bestreitet Beteiligung an 11. SeptemberSeite 10: Prozess gegem mutmaßlichen Terroristen El Motassadeq begonnenSeite 11: Erhöhtes Polizeiaufgebot und schusssichere Plexiglaswand im GerichtSeite 12: Statthalter der Todespiloten oder ahnungsloser Helfer?Seite 13: Mounir El Motassadeq


