Probleme mit dem Webhoster
Sehr geehrte Community,
nach einer kurzen Recherche im Internet bin ich auf diese Forum gestoßen und hoffe auf Meinungen, Erfahrungen und Vorschläge.
Ich erwarte keine Rechtsberatung, aber ein paar sinnvolle Tipps und vielleicht Links zu ähnlichen Themen wären interessant.
Ich betreibe eine ganz normale Veranstaltungshomepage mit einem Magazin, aktuellen Terminen, Fotos etc..
Am Dienstag kam nun der damalige Webhoster per E-Mail auf mich zu und schrieb´ mir, dass meine index-Datei aufgrund von Angriffen auf den Webserver gesperrt werden musste.
Er machte dafür das verwendete CMS-System verantwortlich.
Daraufhin habe ich eine Anfrage an den Hersteller des Systems geschickt und ihm das Problem geschildert.
Dieser dementierte die sehr lückenhaften Beschreibungen meines Webhosters.
Beide Firmen haben nun die Schuld sich gegenseitig in die Schuhe schieben wollen.
Als ich nun meine Seiten auf zu dem neuen Webhoster übertragen hatte ist mir aufgefallen, dass das Backupsystem des alten Webhosters auch noch Lücken aufwies und alle Backups sämtlicher Kunden auf dessen Webserver frei und ohne Zugangsabfrage downloadbar waren.
Ich schilderte daraufhin meinem alten Webhoster dieses Problem und erklärte ihm, dass ich aufgrund dieser untragbaren Zustände den Webhoster wechseln musste und forderte ab Tag der schriftlichen Kündigung eine Rückerstattung der schon bezahlten Kosten für die Restlaufzeit, welchem er auch zustimmte, mit einer Bedingung...
Er möchte den Traffic und den Arbeitseinsatz nun mit meinen zurückerstatteten Kosten verrechnen.
Ich stelle mir nun die Frage, ob er dies einfach darf.
Schließlich hat er mir nur einen Ausschnitt der Logfiles geschickt, welche nicht aussagekräftig ist.
Ich weiß nun nicht, wie ich weiter vorgehen soll.
1. Wurde mir seitens des CMS-Herstellers erklärt, dass die Aussagen bzgl. des CMS-Systems nicht stimmen.
2. Kann ich nicht nachvollziehen, wie oft und wer nun meine Backups kopiert und dessen Daten verwendet hat / könnte.
Daher musste ich aufwendig sämtliche Passwörter ändern etc.
3. Wer ist denn nun in der Beweispflicht?
4. Ist der Webhoster für den reibungslosen Betrieb zuständig?
5. Kann man Ihn in irgendeiner Weise für die Sicherheitslücke mit den Backups belangen?
Verletzung des Datenschutzes, Betrug, Täuschung?
6. Rechnung stellen lassen und einfach bezahlen?
Vielen Dank.
von ZeroGravity3 am 29.10.2007 20:18
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