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Post an Zweitwohnsitz

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Post an Zweitwohnsitz

Hallo,

hoffe ich bin hier im richtigen Unterforum,

folgendes passiert mir häufiger:

Ich bekomme sowohl Anhörungsbogen, als auch Bußgeldbescheide an meinen Zweitwohnsitz (Elternhaus) . Seit zwei Jahren schon bin ich umgemeldet und trotzdem schaffen die es nicht die Post an meinen Hauptwohhnsitz zu schicken.
Bisher war es immer so dass ich dann mal so nach 6 Wochen, also als ich mich wieder an meinen Zweitwohnsitz befunden habe, auf den Bußgeldbescheid geantwortet habe und eine Verlängerung der Einspruchsfrist beantragt habe.

Ich war bei 4 Bußgeldern nicht einmal der Fahrer, weshalb es mir auch gar nicht um eine Verjährung oder ähnliches geht.

Ich frage mich einfach ob es rechtens ist die Bußgeldbescheide dorthin zu schicken. Denn bisweilen verhalten sich die netten Beamten der Bußgeldstelle sehr mürrisch. Die haben mir schon gesagt ich müsse dann jede Woche zum Zweitwohnsitz, fals ich Post bekommen hätte... Einer wollte mir nicht glauben, dass ich mienen Wohnsitz geändert habe, bis ich ne Kopie vom Perso hingeschickt habe.
Und wenn ich denen dann noch sage, dass ich nicht der Fahrer war, dann regen die sich erst richtig auf, obwohl anhand des Bweisfotos ganz klar zu erkennen ist, dass ich es nicht war. sie haben mir die Fristverlängerung bisher aber immer gewährt...


(PS: das auto war nicht auf mich zugelassen , sondern auf meinen Vater oder Bruder)

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von itognito888 am 06.09.2010 13:11
Status: Frischling (6 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 4 weitere Beiträge zum Thema "Post".


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>Post an Zweitwohnsitz
wenn du deinen Wohnsitz wechselt, wird das nicht automatisch der Führerscheinstelle mitgeteilt.

Du musst deinen Wohnungswechsel seperat der KfZ Zulassungsbehörde deines Landkreises melden.

Ich gehe mal davon aus, das dein Zweitwohnsitz auch in einem anderen Landkreis liegt, dann müsstes du dein Auto zusätzlich ummelden.

Ansonsten musst du halt damit leben, dass die Schreiben an deinen Zweitwohnsitz gehen.

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von Mathiasla am 06.09.2010 14:36
Status: Unsterblich (1164 Beiträge)
Userwertung:  2,5  von 5 (von 42 User(n) bewertet)

>Post an Zweitwohnsitz
ja das mit der Zulassungstelle ist klar, aber die Autos sind ja gar nicht auf mich zugelassen

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von itognito888 am 06.09.2010 16:07
Status: Frischling (6 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Post an Zweitwohnsitz
dann bekommt der Halter den Brief, gibt dich nebst deiner alten Adresse an und dann darfst du dich nicht wundern ...
Vielleicht solltest du mit diesen Personen reden:
das auto war nicht auf mich zugelassen , sondern auf meinen Vater oder Bruder

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" Gruss aus Offenbach"


von guest-12313.09.2012 15:30:27 am 06.09.2010 16:09
Status: Unsterblich (982 Beiträge)
Userwertung:  2,3  von 5 (von 37 User(n) bewertet)

>Post an Zweitwohnsitz
die sind ja nicht verpflichtet mich anzugeben, sogar wenn ich es gewesen wäre. Zuerst kommt der Brief an meinen Vater (Halter), der schreibt nur zurück dass er es nicht war.
Dann werde ich fälschlicherweise beschuldigt, und bekomme einen Brief an den Zweitwohnsitz. Wie die immer auf die falsche Adresse kommen weiß ich auch nicht. Ist wohl irgendwo ein Fehler unterlaufen aber das ist ja nicht meine Schuld.

Ich will nur wissen ob es reich,t wenn ich erst nach durchschnittlich 2 Monaten wieder zu Hause bin und erst dann darauf antworte.

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von itognito888 am 06.09.2010 17:08
Status: Frischling (6 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Post an Zweitwohnsitz
quote:
wenn du deinen Wohnsitz wechselt, wird das nicht automatisch der Führerscheinstelle mitgeteilt.
Es ist zwar richtig, dass der Wohnsitzwechsel der Führerscheinstelle meistens nicht mitgeteilt wird. Aber die Führerscheinstelle hat ja auch gar nichts mit den Anhörungen und den Bußgeldbescheiden zu tun.

Wenn ein Bußgeldbescheid an die falsche Adresse zugestellt wird liegt keine rechtswirksame Zustellung vor. Der Bußgeldbescheid kann keine Rechtskraft erlangen. Somit ist es eher von Vorteil wenn die Bußgeldstelle die Bescheide an die falsche Adresse schickt.




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"Nachfragen bitte im Forum stellen. Entsprechende PNs werde ich ab sofort nicht mehr beantworten."

-- Editiert am 06.09.2010 18:08


von Freudenfeuer am 06.09.2010 18:07
Status: Tao (6155 Beiträge)
Userwertung:  4,0  von 5 (von 221 User(n) bewertet)

>Post an Zweitwohnsitz
also:

Bußgeldbescheide an den Zweitwohnsitz sind nicht rechtswirksam!?


Das würde meine Frage nämlich beantworten

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von itognito888 am 06.09.2010 19:55
Status: Frischling (6 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Post an Zweitwohnsitz
quote:
Wenn ein Bußgeldbescheid an die falsche Adresse zugestellt wird liegt keine rechtswirksame Zustellung vor. Der Bußgeldbescheid kann keine Rechtskraft erlangen. Somit ist es eher von Vorteil wenn die Bußgeldstelle die Bescheide an die falsche Adresse schickt.

nur das der Bußgeldbescheid nicht an die flasche Adresse geht halt nur an den Zweitwohnsitz.

Kein Amt ist für die Klärung der persönlichen Wohnverhältnisse zuständig, du musst halt dafür sorgen, dass du auch Post an deinem Zweitwohnsitz rechtzeitig einsehen kannst.

Hast du mal nachgefragt, warum das Schreiben an den Zweitwohnsitz geht?
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mit solchem Konstrukt entgehts du den Kosten auch nicht, du verursachts höchstens einen Mehraufwand an Verwaltungskosten, welche du dann ebenfalls begleichen darfst.

-- Editiert am 07.09.2010 09:22

-- Editiert am 07.09.2010 09:22


von Mathiasla am 07.09.2010 09:20
Status: Unsterblich (1164 Beiträge)
Userwertung:  2,5  von 5 (von 42 User(n) bewertet)

>Post an Zweitwohnsitz
das machen verschiedene Bußgeldstelle so, auf Nachfrage hieß es mal, ich hätte keine andere Adresse.
Ich verstehe einfach nicht, dass ich auch an meinem Zweitwohnsitz meine Post regelmäßig überprüfen muss, obwohl mein Lebensmittelpunkt nach 2 Jahren eindeutig meinem Erstwohnsitz entspricht.
Desweiteren rege ich mich über die " Unfähigkeit" der zuständigen Beamten auf, weil sie jedesmal mich verdächtigen, obwohl ich noch nicht einmal geblitzt worden bin un das foto mir nicht ein wenig ähnlich sieht.
Deshalb wäre es mir ganz recht wenn ich solche Post an meinem Zweitwohnsitz einfach ignorieren kann, denn ich möchte nicht jedesmal Fristen rückwirkend verlängern lassen, um dann meinen Einspruch zu erheben, weil ich es nicht war, worauf mir dann mitgeteilt bzw. gedroht wird, ich wäre eindeutig identifiziert und die Sache würde vor Gericht gehen, was aber nie der Fall war..
Die ersten paar mal war das ja ok, aber das passiert so häufig, dass es mir zu dumm wird.

naja ich habe im Inet noch folgendes gefunden. leider bin ich kein Jurist und würde deshalb gerne nochmal nachfragen, ob ich richtig in der Annahme gehe, dass die Post an die Adresse meines Lebensmittelpunktes geschickt werden muss.

http://www.verkehrslexikon.de/Module/Ersatzzustellung.php

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von itognito888 am 07.09.2010 12:19
Status: Frischling (6 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>Post an Zweitwohnsitz
quote:
nur das der Bußgeldbescheid nicht an die flasche Adresse geht halt nur an den Zweitwohnsitz.
Und die Adresse des Zweitwohnsitzes ist nach Schilderung des TE eben doch die falsche Adresse.

quote:
ob ich richtig in der Annahme gehe, dass die Post an die Adresse meines Lebensmittelpunktes geschickt werden muss.
Ja.

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von Freudenfeuer am 07.09.2010 18:00
Status: Tao (6155 Beiträge)
Userwertung:  4,0  von 5 (von 221 User(n) bewertet)


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