Polizeilicher Anhörungsbogen

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Jesko Baumhöfener
seit 2009 bei
123recht.net
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht
Colonnaden 49
20354 Hamburg
Tel: 040 38652344
Web: strafverteidigung-hamburg.com
E-Mail:
Jugendstrafrecht, Verfassungsrecht, Revisionsrecht, Strafrecht

Sofern Sie als Beschuldigter einer Straftat, einen Anhörungsbogen der Polizei oder einer anderen Ermittlungsbehörde (z. B. Zoll) zugesandt bekommen haben, verhalten Sie sich wie folgt:

  1. Sie sollten so früh wie möglich – spätestens, wenn Sie den Anhörungsbogen erhalten haben – von Ihrem Recht, einen Verteidiger zu befragen, Gebrauch machen.
  2. Schicken Sie den Anhörungsbogen in keinem Fall ohne vorherige Befragung eines Verteidigers ausgefüllt zurück. Hierzu sind Sie nicht verpflichtet. Einzig Ihre Personalien sind Sie verpflichtet anzugeben. Einen entsprechenden Personalbogen müssen Sie also ausgefüllt zurückschicken.
  3. Machen Sie grundsätzlich von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch, sagen Sie also nicht zu Sache aus. Hierzu sind Sie immer berechtigt. Dies darf in einem anschließenden Gerichtsverfahren nicht gegen Sie verwendet werden.
  4. Sollten Sie einen Verteidiger beauftragt haben, wird dieser für Sie Akteneinsicht anfordern. Hierzu ist nur ein Verteidiger befugt (§ 147 StPO).
  5. Von der Aktenlage wird Ihr Strafverteidiger seine Verteidigungsstrategie abhängig machen und diese mit Ihnen besprechen.

Dr. Jesko Baumhöfener
Fachanwalt für Strafrecht
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Jesko Baumhöfener
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Guten Tag Herr Baumhöfener,
ich habe Ihren Artikel " Polizeilicher Anhörungsbogen" gelesen und würde darüber gerne mit Ihnen sprechen.
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