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Pflichten eines Lehrers ?! Mobbing an Grundschule

10.1.2005 Thema abonnieren
 Von 
blechspinnerchen
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 9x hilfreich)
Pflichten eines Lehrers ?! Mobbing an Grundschule

Hallo!

Ich bräuchte mal eine Information. Unser Sohn ist von seiner Lehrerin in der Grundschule regelrecht gemobbt worden. Wir haben ihn jetzt freiwillig zurückstufen lassen, damit hier zuhause auch mal wieder Ruhe einkehrt und mein Sohn mal wieder gerne zur Schule geht und die Hauptsache, damit er von der Lehrerin weg ist.
Ich habe mich beim Schulrat beschwert. So wie es scheint (laut schreiben vom Schulrat sind es erhebliche Missverständnisse) hat sich diese besagte Lehrerin in allen Punkten rausgeredet. Es gibt zwar mehrere Eltern, die u.a. auch ihr Kind aus der Klasse genommen haben. Mit diesen Eltern habe ich zwar gesprochen, aber vorm Schulrat sich beschweren, das wollen sie nicht oder haben keinen Mut dazu. Also stehen wir alleine davor.
Unser Gespräch findet jetzt mit dem Schulrat und der Lehrerin im nächsten Monat statt.

Jetzt würde ich gerne wissen, damit ich auch ein paar gute Punkte vorbringen kann (weil sie sich ja anscheinende bei allem rausgeredet hat) welche Pflichten ein Lehrer genau hat. Ob es da vielleicht auch irgendwelche Paragraphen oder sowas gibt?

Danke.

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15 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
JuR
Status:
Unparteiischer
(9883 Beiträge, 1167x hilfreich)

Guten Tag,

informieren können Sie sich dazu in der jeweiligen Schulordnung usw.


Mit freundlichen Grüßen,

- J. Roenner -


---

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#2
 Von 
karamel
Status:
Lehrling
(1774 Beiträge, 228x hilfreich)

Wäre aber mal interessant, was konkret du mit Mobbing meinst. Ohne dir etwas unterstellen zu wollen: Es gibt Eltern, die empfinden es schon als einen Eingriff in das Seelenleben ihrer Kinder, wenn diese mal berechtigterweise eine Strafarbeit aufbekommen oder zurechtgewiesen werden. Ich nehme jetzt mal an, dass du nicht dazu gehörst. Also wäre es gut, wenn du Einzelheiten berichten könntest, auch von den anderen Kindern.

Gruß karamel

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#3
 Von 
blechspinnerchen
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 9x hilfreich)

Hallo!

Als Mobbing bezeichne ich das, das u.a. unser Sohn gezielt aus der Klasse getrieben worden ist. Egal wie oder was er geschrieben hatte, es war alles der Lehrerin nicht genehm. Überall stand ein "frecher" Spruch drunter. Auch, bei Sachen, wo ich zu meinem Sohn gesagt hatte, was er hinschreiben soll. Da stand dann auch, er solle sich mehr anstrengen und besser zuhören. Das war alles in der 3.Klasse. Zuhause ging nichts mehr, egal in welchem Fach, sogar in Mathe, wo er vorher wirklich gut war. Die Lehrerin sagt zu den Kindern, das sie dumm sind. Zu meinem Sohn hat sie z.B. auch gesagt, das er wie eine glatte Null liest (und er kann gut lesen). Ich habe dann noch mit zig Kindern gesprochen, auch aus anderen Klassen. Es gibt auch ein Mädchen, die sind auch aus der Klasse raus, wegen der Lehrerin, weil die das Kind wirklich "fertiggemacht" gemacht. Eine hat sogar die Schule gewechselt, weil sie mit der Lehrerin nicht auf einen Nenner gekommen ist. Meckern, das muss auch mal sein, das ist für mich logisch, aber wenn Kinder gezielt niedergemacht werden. Tut mir leid, sowas darf sich eine Lehrerin nicht erlauben und schon garnicht in einer Grundschule. Die Sprüche die sich auch in die Hefte geschrieben hat..hätte mein Mann diese Sprüche zu seinem Chef oder zu einem Bauherrn gesagt...dann wäre er jetzt aufm Arbeitsamt. Und nur weil eine Lehrerin, die womöglich ein Problem mit der "Nase" meines Sohnes oder sonstwas hat, oder weil sie meint, sie ist Beamtin, sowas darf sie nicht erlauben.
Und ich sehe eben nicht ein, mir das alles so gefallen zu lassen. Gut mein Sohn ist aus der Klasse raus. Aber sie treibt ihr Spiel ja auch mit anderen Kindern und tut mir leid, sowas darf eine Lehrerin nicht. Und eben nicht in der Grundschule....
Lieblingsschüler das wohl jeder Lehrer, aber das in diesem Masse Kinder schon "geprägt" werden, das gab es zu meiner Zeit nicht.

Und eben, ich habe mit zig Eltern gesprochen, wo Probleme mit dieser Lehrerin waren, nur eben, da kommt nichts weiter. Die Kinder sind raus aus der Klasse und für die Eltern ist das dann erledigt. Und so wie ich ihm Gefühl habe, sind wir wohl mal die ersten, die was gesagt haben.

Und deshalb, weil ja nun in dem Brief von der Schulrätin was von "erheblichen Missverständnissen" stand (und das waren Fakten, sie hat sich ja auch in den Heften verewigt sozusagen), gehe ich davon aus, dass diese Lehrkraft sich überall rausgeredet hat. Hätte sie das nicht, hätte sie ja mal was zugeben müssen, das sie was falsch gemacht hat.

Es war ja nun auch so, wir hatten ja auch ein Gespräch mit der Rektorin, und komisch, dann ging das für zwei Wochen. Da hat sie unseren Sohn auch mal gelobt und kaum waren zwei Wochen vorbei....dann ging es wieder los. Und seine neue Lehrerin (die hat das wohl mit dem Brief mitbekommen) die hat uns hier auf einmal förmlich den roten Teppich zu Füssen ausgerollt und zugegeben, das diese andere Lehrkraft wohl ein persönliches Problem mit unserem Sohn hatte...

Deshalb ich wollte jetzt einfach mal wissen, was so die Pflichten eines Lehrers sind. Weil, die müssen die Kinder doch auch mal loben und die prägen sie doch auch sozusagen....

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#4
 Von 
manson
Status:
Schüler
(173 Beiträge, 38x hilfreich)

Ich frag mich immer, was Lehrer für ein "persönliches" Problem mit einem Drittklässler haben können, wenn er den Unterricht nicht stört und so ein nettes Kind sein soll, wie Sie beschreiben....

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#5
 Von 
blechspinnerchen
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 9x hilfreich)

Ganz ehrlich, das fragen wir uns aus. Und unser Sohn ist definitiv kein Problemkind. Die Beurteilungen waren auch immer gut (mittlere Durchschnitt) Und so ein persönliches Problem hat sie ja auch mit anderen Kindern...und diese Lehrkraft hat an der Schule ihren Ruf weg. Vielleicht hat sie ein Problem damit, das mein Sohn in der Klasse beliebt ist...ich weiß es nicht. Nur sowas sehe ich nicht ein, mir gefallen zu lassen und deshalb haben wir uns beim Schulrat beschwert. Vor allem, eine Lehrerin soll die Kinder jawohl auch prägen und so eine Art Vorbildfunktion haben...und wenn die nur von ihrem Vorbild niedergemacht werden..von wegen das sie wie eine Null lesen würden (obwohl sie gut lesen) , und das sie dumm sind (das sagt sie vor der ganzen Klasse). Also..tut mir leid, das ist für mich keine Pädagogin.

Und ich sage mal, wenn das hier im Forum schon nicht verstanden wir, was Lehrer für ein Problem mit unauffälligen Kindern haben...ich begreife es auch nicht und eben, unser Sohn war immer die goldene Mitte und ist beliebt in der Klasse. Vielleicht hat ihr das nicht gepasst..ich weiß nicht. Und deshalb...sowas kann man sich doch nicht gefallen lassen.

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#6
 Von 
karamel
Status:
Lehrling
(1774 Beiträge, 228x hilfreich)

Moin Blechspinnerchen,

deine Verärgerung ist sicherlich verständlich. Hier will dir keiner was unterstellen, es ist halt immer schwierig, einen Sachverhalt zu beurteilen, wenn man nur die Darstellung einer Seite kennt und obendrein die Fakten zunächst nicht genannt sind. Da muss man schon mal nachfragen. Im Forum Familienrecht gab es jetzt einen Fall, wo sich eine Frau furchtbar aufgeregt hat, ihr Exmann wolle einfach eigenmächtig den Kindesunterhalt kürzen, und dann hat der Mann selbst geschrieben und erzählt, dass er arbeitslos geworden sei und seiner Frau mitgeteilt hat, dass er einen kleinen Teil der Unterhalts erst später überweisen kann. Soviel also zu zwei Seiten.

Was du berichtest, klingt aber wirklich eigenartig. Da du ja schriftliche Belege hast, würde ich mich noch mal an den Schulrat wenden, und wenn das nicht weiterführt ans KuMi. Vielleicht findest du ja auch unter den Eltern, deren Kinder jetzt von dieser Lehrerin unterrichtet werden, Mitstreiter.

Trotz allem gibt es keine Pflicht für Lehrer, ein Kind zu loben oder ähnliches.

Gruß karamel

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#7
 Von 
alida
Status:
Student
(2571 Beiträge, 512x hilfreich)

Aber es gibt solche Lehrer!

Meines Erachtens müsste zuerst die Rektorin eingreifen, nicht nur einmal, sondern immer wieder.

Ich habe selbst in einem Ort gewohnt, wo zwei solcher Lehrer 'gewaltet' haben.

Kind, das angeblich vielleicht gerade zur Hauptschule taugt, hat Unistudium in 8 Semestern durchgezogen.
Kind, das angeblich nicht fürs Gymnasium geeignet ist, hat Abitur mit 1,6 gemacht.
Das war aber erst möglich, als wir weit weggezogen sind.
Beschwerden beim Schulamt haben auch nichts gebracht.

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#8
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7951 Beiträge, 2117x hilfreich)

Das du dich für dein Kind so einsetzt, finde ich schön. Für andere Kinder einsetzen - davon würde ich dir abraten, keiner wird dir dies danken.
An unserer Schule haben es mal Eltern durch gemeinschaftliche Beschwerden/Gespräche mit der Schulleitung geschafft, dass eine Klassenlehrerin abgelöst wurde. Das klappt aber nur, wenn alle an einem Strang ziehen.
Wenn du solche schriftlichen Äußerungen in Zukunft siehst, würde ich sie kopieren und dann eine Unterlassungserklärung per Privatklage abfordern. Mündliche Dinge sind Hörensagen und schwer zu beweisen, vor allem bei Drittkläslern.
Deinem Kind wünsche ich eine erfreuliche Schullaufbahn und dass er sich in seiner neuen Klasse wohlfühlt.

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#9
 Von 
mobbing-web
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 2x hilfreich)

Der Hintergrund macht es...

Ob man von Pädagogen benachteiligt oder nicht benachteiligt wird, das fängt doch schon bei der Einschulung an.

Wie ein Kind dann in der Schule von den Lehrkräfte behandelt wird, ist davon abhängig, was die Eltern für ein Status oder Beruf haben, da spielt es schon eine Rolle ob die Eltern z.B. Arbeiter sind oder aber Akademiker.

Beschweren sich Eltern ohne Akademischen Titel sind sie Querulanten - beschweren sich Akademiker dann ist es Kritik...

Wenn man Pech hat, zieht man diese Beurteilungen das ganze Leben hinter sich her....

Das kann aber auch sehr motiveren!


MfG
Klaus
---

"Die Chinesen sagen, jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine die wir alle nicht sehen."

-- Editiert von mobbing-web am 15.01.2005 18:50:46

-- Editiert von mobbing-web am 15.01.2005 19:20:52

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#10
 Von 
karamel
Status:
Lehrling
(1774 Beiträge, 228x hilfreich)

Hallo Klaus,

das ist mir jetzt zu pauschal. Es gibt immer solche und solche Lehrer - wie in anderen Berufszweigen auch. Meine Schwester beschwert sich als Akademikerin auch in der Grundschule ihrer Tochter, nachdem der Lehrer die Kinder fortwährend als Dummköpfe, Blödmänner etc bezeichnet hatte. Resultat: sie ist aus dem Büro des Rektors rausgeflogen.

Vor allem hilft das Blechspinnerchen jetzt nicht weiter. Ich denke, sie wird nur dann wirklich was erreichen können, wenn sie andere Eltern mit auf ihrer Seite hat. Sonst wird man - ob zu Recht oder nicht - die Beschwerde immer als Gejammer hysterischer Eltern abtun. Wenn die Lehrerin mit vielen Kindern so umgeht wie beschrieben, kann das nicht angehen. Jedoch allein wird es für B. ein Kampf gegen Windmühlen und sie kann ihre Energie besser dahingehend nutzen, ihrem Kind die Unterstützung zu bieten, die es jetzt braucht.

@alida: ja, ich weiß, dass es solche Lehrer gibt. Ich hatte einen Mathelehrer, der sich während Klassenarbeiten regelmäßig hinter mich gestellt und mir über die Schulter geschaut hat, um dann ich lautes GElächter auszubrechen: "Was die da schon wieder zusammengemurkst hat!" Dass das meine ohnehin dürftigen Mathenoten nicht gerade verbessert hat, kannst du dir ja vorstellen. Aber es gibt auch tolle Lehrer, darum sollte man das nicht über einen Kamm scheren.

Gruß karamel

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#11
 Von 
blechspinnerchen
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 9x hilfreich)

Hallo!

Danke für die ganzen hilfreichen Einträge. Ich werde jetzt mal das Gespräch diese Woche mit dem Schulrat und der besagten Lehrerin abwarten. Davon mal ab, ich glaube nicht, das irgendwas dabei rauskommen wird. Nur ich weiß dann wenigstens für mich, das ich das nicht stillschweigend hingenommen habe, so wie die ganzen anderen Eltern.

Ich habe mit 5 Eltern gesprochen (von denen ich weiß), die auch Ärger mit dieser Lehrerin hatten. Bei einem Fall (der mir von den 5 Leuten bekannt ist) ist das genauso extrem wie bei unserem Sohn abgelaufen. Nur selbst die sagen nichts weiter. Regen sich alle wahnsinnig auf und wollen sonstwas machen, aber wenn es dann darum geht Nägel mit Köpfen zu machen, dann wollen sie doch nicht und erstmal abwarten. Aber komisch jetzt kommen sie alle an und wollen wissen, was der Schulrat gesagt hat. Selbst die Elternvertreterin aus der Klasse, verhält sich, seitdem sie den Brief gelesen hat, den ich der Schulrätin geschickt habe (ich hatte ihr eine Kopie gegeben, weil die wildesten Gerüchte im Umlauf waren) sehr merkwürdig. Also man merkt richtig das sie ein schlechtes Gewissen hat, weil sie bei den anderen Kinder schon wußte, was da abläuft. Aber sagen tut sie nichts..weil..dann könnte ja ihre Tochter schlechte Karten in der Klasse haben....Ehrlich gesagt, mittlerweile bin ich froh, das mein Sohn da weg ist, auch wenns nicht hätte sein müssen, aber was da alles abläuft...ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln.

Und genauso werde ich das machen, ich habe das nur für unseren Sohn gemacht..und es stimmt ja wirklich..die anderen danken es doch keinem und ich weiß eben, das ich was getan habe (auch wenns womöglich nichts bringen wird).

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#12
 Von 
mobbing-web
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo karamel,

keiner muß sich die "Jacke" meiner pauschalen Meinung anziehen, natürlich sind nicht alle Lehrkräfte so.

Meine Erfahrungen und Beobachtungen sind aber so.

@ blechspinnerchen

So wie sich die Eltern Verhalten haben, so läuft es auch unter den Lehrpersonal und Schulleitung ab, alle Wissen es, aber keiner traut sich etwas dagegen zu sagen, die haben alle Angst vor berufliche Nachteile und wollen daher nicht selbst in die "Schußlinie" geraten.

MfG
Klaus

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#13
 Von 
Myo
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 4x hilfreich)

Hallo Blechspinnerchen,

ich habe das gleiche Problem JAHRELANG mit meinem Sohn durchgemacht. Mein Sohn hat 2 Jahre darüber geschwiegen, bevor "die Bombe platzte" und NACHWEISLICH herauskam, dass es von einer bestimmten Lehrerin gemobbt wurde. Was da nach und nach aufgedeckt wurde, möchte ich hier nicht weiter beschreiben. Mir haben die Worte gefehlt und ich war fast ohnmächtig vor Entsetzen. Ich hab dann von verschiedenen Stellen Hilfe gesucht, bin einen Schritt nach dem anderen gegangen ( Klassenleiter, Vertrauenslehrer, Direktor, Schulamt, sogar Psychologe) . Es sah tasächlich so aus, als ob alles wieder ok ist. WEIT GETÄUSCHT ! Einmal gemobbt, hast Du NO CHANCE in dieser Schule (bezogen auf die Lehrer). Meines Erachtens gibts nur EINE Möglichkeit: SCHULWECHSEL, und das so rasch wie möglich.

P.S. mein Sohn hat durch das Mobbing übrigens seinen Schulabschluss NICHT geschafft. Ich hab ihn dann von dieser Schule genommen, dann Berufsvorbereitung, Abschluss nachgeholt ( 2-er Durchschnitt, in ALLEN Fächern um bis zu 4 -VIER!!!- Noten verbessert), damit Berufsausbildung.
Soviel dazu.

Liebe Grüße
Myo

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#14
 Von 
blechspinnerchen
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 9x hilfreich)

So. unser Gespräch hat heute stattgefunden mit diseser besagten Lehrerin und der Schulrätin.
Ich sage es mal so, unsere Lehrerin hat sich bei uns entschuldigt, aufgrund der Sprüche in den Heften und man hat gemerkt, sie hat wohl etwas Ärger bekommen. Aber zugegeben hat sie natürlich nicht, das sie unseren Sohn aus der Klasse haben wollte. Auf einmal waren es dann wir, die ja so schnell den Antrag auf Rückstufung gestellt hatten (komisch bei dem Gespräch mit meinem Mann hat sie noch von Fristen geredet) und auch das sie ihn jetzt nicht mal mehr grüßt, das stimmt ja alles nicht und naja, das übliche eben an Ausreden. Das Gespräch selbst war ok, aber ich sage mal, die Schulrätin war natürlich mehr auf der Seite der Lehrerin. Von den anderen Kindern, die ja auch Ärger mit der Lehrerin hatten, da wollten sie garnichts von wissen, solang die sich nicht schriftlich beschweren....

Naja, ehrlich gesagt, so richtig zufrieden bin ich nicht, aber sie hat sich wenigstens entschuldigt. Nur Not getan hätte das alles jawohl nicht und ich kann nur hoffen, das mal mehr Betroffene den Mund aufmachen und sich beschweren. Und wegstecken tue ich das auch nicht so einfach...tut mir leid, sowas darf sich eine Pädagogin nicht erlauben. Aber eben, sie hat wenigstens Ärger bekommen und vielleicht (das glaube ich allerdings nicht) lernt sie ja mal daraus, etwas....aber da glaube ich nicht absolut nicht dran.

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#15
 Von 
karamel
Status:
Lehrling
(1774 Beiträge, 228x hilfreich)

Gut dass du hartnäckig geblieben bist und zumindest einen "Teilsieg" errungen hast. Hut ab vor deiner Initiative.

Dass die Schulrätin in so einem Gespräch mehr auf Seiten der Lehrerin ist, ist normal und muss auch so sein. Ein Vorgesetzter sollte sich nach außen hin immer vor seine Mitarbeiter stellen, wenn die Mist bauen. Auch wenn er/sie im Unrecht ist.

Hat sich die Lehrerin denn auch bei deinem Sohn entschuldigt? Ich denke, das ist ganz wichtig für ihn, damit er erlebt, dass man für Fehler gerade stehen muss und das auch für Erwachsene gilt.

Deinem Sohn wünsche ich, dass er schnell sein Selbstbewusstsein wiederfindet.

Gruß karamel

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