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Pflichten bei Wohnrecht auf Lebenszeit

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>Pflichten bei Wohnrecht auf Lebenszeit

Es geht ja auch nicht um das Wohnrecht, denn damit war Dein Mann ja einverstanden. Die Kosten, Rechte und Pflichten hätten explizit geregelt werden müssen.

Rechte hat Dein Mann, wenn die lieben Eltern entweder auf das Wohnrecht verzichten (warum sollten sie?) oder wenn sie nicht mehr leben.


von Dinsche am 07.04.2008 09:42
Status: Unsterblich (4234 Beiträge)
Userwertung:  2,7  von 5 (von 73 User(n) bewertet)

>Pflichten bei Wohnrecht auf Lebenszeit
Das hast du exakt erkannt.

Und sie werden einen Teufel tun und auf ihr Wohnrecht verzichten. Das würden wir ja nicht mal verlangen, denn das Haus ist ihr Leben. Wir haben ja sogar unser Wochenendhäuschen gekauft, um uns von ihnen räumlich abgrenzen zu können. Normalerweise hätten wir genug Wohnraum und nun wohnen wir in einem kleinen Haus, weil wir uns einfach nicht 2 grosse Häuser leisten können.

Tja - sie werden uns dafür sicherlich ewig dankbar sein....


von Sharona am 07.04.2008 13:51
Status: Legende (347 Beiträge)
Userwertung:  3,0  von 5 (von 2 User(n) bewertet)

>Pflichten bei Wohnrecht auf Lebenszeit
Das Mietrecht bzw. die entsprechende Rechtsprechung läuft teilweise auf eine faktische Enteignung des Hauseigentümer hinaus, und bei Wohnrecht ist es nicht wirklich anders. Daher ist hier rechtlich nicht viel zu machen.

Es handelt sich ja wohl auch mehr um einen Familienkonflikt, wo man vielleicht zu lange zu nachsichtig war. Die Eltern hätten beispielsweise schon seit Jahren keinen Zugang mehr zur Wohnung haben dürfen, Schlösser sind schnell ausgetauscht und das ist nicht teuer. Wahrscheinlich ist ein vorübergehender völliger Ruckzug am besten, die Wohnung nur noch für Hobby und zum Lagern benutzen, am Haus nur noch das Allernötigste machen, und wenn ihnen das nicht reicht, müssen *die* klagen, was immer eine Hemmschwelle ist. Es ist auch nicht zwingend, daß die Versorgerverträge (Wasser, Strom, Müll usw.) über den Eigentümer laufen. Wenn nur noch die Wohnrechtsinhaber dort wohnen dürfen sie sich ruhig selber darum kümmern (und bezahlen), so wir wir es als Mieter eines Hauses zum Beispiel auch tun.

Alle hier geäußerten Rache- und Rausekelphantasien wären mit noch mehr Ärger und Schaden für den Eigentümer verbunden, und juristische Versuche würden nur Anwälte reich machen.


von bear am 08.04.2008 10:36
Status: Unsterblich (2815 Beiträge)
Userwertung:  2,3  von 5 (von 32 User(n) bewertet)

>Pflichten bei Wohnrecht auf Lebenszeit
Da hast du leider völlig recht.

Wir wollen ja auch nur noch eins - weg!!!!

Jetzt werden wir mal sehen, was sie sich noch einfallen lassen, um uns zu schaden, wenn wir unseren Sohn (17) mitnehmen.

Wahrscheinlich verklagen sie uns auf Enkelentzug.

Ausserdem ist es ja für die Nachbarschaft auch zu blöd, wenn man nicht mehr zeigen kann, dass es ohne sie nicht geht...

Ich kann wirklich nur jeden raten, die Hände vom Zusammenleben mit den Eltern zu lassen. Zumindest mit solchen, die keinerlei Respekt vor einem haben und es als ganz normal ansehen, wenn sie in unserem Leben rummachen.

Und dabei könnten wir es sooooo schön haben - wir müssen nur folgsam sein *KOTZ!!!!!*


von Sharona am 08.04.2008 13:54
Status: Legende (347 Beiträge)
Userwertung:  3,0  von 5 (von 2 User(n) bewertet)

>Pflichten bei Wohnrecht auf Lebenszeit
> Ich kann wirklich nur jeden raten, die Hände
> vom Zusammenleben mit den Eltern zu lassen.

Meine Eltern, die zu allen Kindern ein sehr gutes Verhältnis haben, würden prinzipiell keinen von uns mit Familie in ihrem Haus wohnen oder in der Nachbarschaft bauen lassen, weil sie der Meinung sind, daß das nicht gut ist. Und das obwohl sie mehr als zurückhaltend und diskret sind und nicht ansatzweise herrschsüchtig.

Ein Kontaktverzicht (auch des Enkels) könnte in Eurem Fall die Schwiegereltern gesprächsbereit machen.


von bear am 08.04.2008 15:14
Status: Unsterblich (2815 Beiträge)
Userwertung:  2,3  von 5 (von 32 User(n) bewertet)

>Pflichten bei Wohnrecht auf Lebenszeit
Ich fürchte, das kennst du meine Schwiegerschlange schlecht.

Sie wird mich garantiert überall aburteilen und sich selbst - wie immer - als unschuldiges Opfer darstellen.

Ich traue ihr sogar zu, dass sie zum Jugendamt geht und uns dort versucht schlecht zu machen.

Oder uns an der Arbeit - es ist ihr wirklich alles zuzutrauen.

Aber offiziell wird sie immer die aufopfernde liebevolle Mutter sind und ich die böse dazugekommene Schwiegertochter, die die Familie zerstört.

Bloss gut, dass wir dort bald wegkommen. Mal sehn, wer dann an ihrem Elend schuld ist.


von Sharona am 08.04.2008 15:26
Status: Legende (347 Beiträge)
Userwertung:  3,0  von 5 (von 2 User(n) bewertet)


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