Optimaler Vertriebsaufbau- Ihr Vertrieb auf Augenhöhe
Von Rechtsanwalt Hans-Jochen Boehncke 17.1.2010 | Ratgeber - Gesellschaftsrecht | 1826 Aufrufe Mehr zum Thema:Limited
Sie haben eine geschäftliche Idee, welche einen Vertrieb an mehreren Standorten erfordert? Sie wollen möglicher Weise auch einfach nur Ihre Idee „konzessionieren“ und durch einheitliche Vorgaben ein bemerkenswertes Franchaissystem schaffen?
Dann nutzen Sie die Erfahrung von Limited- Inhabern, welche dies wie folgt organisieren:
Hans-Jochen Boehncke
Bonn
17 Bewertungen
Fachanwalt Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Steuerrecht Pers. Direktanfrage
1. Muttergesellschaft
Ihre wertvolle Idee gehört in eine sichere Muttergesellschaft. Diese sollte keinerlei Geschäfte eingehen, welche je risikobehaftet sein könnten. Hier nehmen die Unternehmer Marken- oder Patent- oder Geschmacksmuster- Anmeldungen vor.
Und die durchaus riskante Umsetzung Ihrer guten Idee kann ohne weiteres mit eigenen Projektgesellschaften umgesetzt werden.
2. Die Töchter
Die Mutter- Limited gründet sich Tochterunternehmen. Ein Beispiel: Ein Unternehmer hat sich für jede Stadt, in der seine Idee an den Markt und damit an den Start geht, eine eigene Tochter- Limited gegründet.
Das wäre dann z. B. die „Idee 2010 Koblenz Limited“, die „Idee 2010 Hamburg Limited“ etc.
3. Die Vertriebsmitarbeiter
Es ist einfach, die stärksten und eitelsten Pferde im Stall, die lokalen Vertriebsmitarbeiter, durch eine Unternehmens- Beteiligung zu motivieren: Ohne dass Sie als Inhaber der Muttergesellschaft Sorge haben müssten, können die Mitarbeiter am Ergebnis des lokal definierten Unternehmens beteiligt werden. Das stärkt Identifikation und Leistungsbereitschaft.
4. Die Risikoverteilung
Jede Tochter ist sich selbst verantwortlich. Es wäre unschädlich, wenn die „Idee 2010 Koblenz Limited“ wegen des lokalen Marktes nicht funktioniert, dagegen die Idee in Hamburg lukrativ ist.
5. Der Steuervorteil
Da Sie als Holding agieren, haben Sie den Vorteil des § 8b KStG- 95% der Ausschüttungen der Töchter gelangen Steuerfrei in die Muttergesellschaft.
6. Die Zukunft
Dies würde auch dann gelten, wenn Sie Anteile an den Töchtern und damit Ihre Idee 2010 verkaufen. Ein ideales Modell, ein Franchaissystem aufzubauen und letztlich an einen potenten Interessenten zu veräußern.
7. Und das alles grenzenlos
Da die Limited weltweit hohe Akzeptanz erfährt und die Grundprinzipien der Beteiligung auch im (benachbarten) Ausland funktionieren lässt sich dieses Modell auch über die Grenze der Bundesrepublik Deutschland hinaus entfalten.



