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Oppositiongruppe kritisiert Menschenrechtslage in Kuba

AFP VOM 2.2.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 3955 Aufrufe
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Kuba, Menschenrechte

Die Menschenrechtslage im kommunistisch regierten Kuba hat sich nach Angaben einer Oppositionsgruppe im vergangenen Jahr nicht verbessert. Ende Januar habe es in Kubas Gefängnissen 205 politische Häftlinge gegeben und somit nur 29 weniger als ein Jahr zuvor, teilte die kubanische Kommission für Menschenrechte und nationale Versöhnung am Montag mit. Damit habe sich die Situation hinsichtlich der Grundrechte nicht bedeutend verbessert. Im Bereich der politischen, zivilen und wirtschaftlichen Rechte sei die Lage in Kuba so schlecht wie in keinem anderen Land Lateinamerikas.

Im Jahr 2008 habe sich die Zahl der willkürlichen, vorübergehenden Festnahmen deutlich auf 1500 erhöht, kritisierte die Kommission. Die verbotene, aber von den Behörden geduldete Organisation veröffentlichte ihren Bericht kurz vor der für Donnerstag angesetzten Prüfung der Menschenrechtslage in Kuba durch den UN-Menschenrechtsrat in Genf.

2. Februar 2009 - 22.31 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


Leserkommentare
von Jorge L. Vazquez am 04.02.2009 12:39:06# 1
Die Lage der Menschenrechte auf Kuba ist sehr schlecht. es gibt keine Meinungs oder Pressefreiheit. Die Kommunistische Partei und die Staatssicherheit vefolgen und bestraffen gnadenlos die Oppositionellen und freien Journalisten. Die Angehörigen der Gefangenen und Dissidenten werden bedroht und schikaniert. Das ist auch Kuba,20 Jahren nach den Fall der Berliner Mauer. Die Methoden der STASI sind auf Kuba noch aktuell. Jorge L. Garcia Vazquez freier Journalist und Menschenrechtsaktivist aus Kuba. Berlin www.stasi-minint.blogspot.com
    
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