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Opposition will Wahlergebnis in Indonesien anfechten

AFP VOM 25.7.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 798 Aufrufe
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Präsidentschaftswahl

Unterlegene Kandidatin beklagt "rechtliche Probleme"

Gut zwei Wochen nach der Präsidentschaftswahl in Indonesien will die Opposition das Ergebnis des Urnengangs anfechten. Die Partei der unterlegenen Kandidatin Megawati Sukarnoputri kündigte eine Klage vor dem Verfassungsgericht des Landes an. Es gebe immer noch "ungelöste rechtliche Probleme", sagte der Abgeordnete Gayus Lumbuun von der oppositionellen Demokratischen Partei des Kampfes (PDI-P). Auch das Wahlkampfteam des drittplatzierten Kandidaten Jusuf Kalla kündigte eine Klage vor dem Verfassungsgericht wegen Unregelmäßigkeiten bei den Wählerlisten an.

Die staatliche Wahlkommission hatte zuvor das Endergebnis der Abstimmung vom 8. Juli bekanntgegeben und Amtsinhaber Susilo Bambang Yudhoyono mit 60,8 Prozent der Stimmen als klaren Sieger bestätigt. Ex-Präsidentin Megawati landete mit 26,8 Prozent weit abgeschlagen auf Platz zwei vor dem derzeitigen Vize-Präsidenten Kalla, der auf 12,4 Prozent kam. Eine Stichwahl ist damit nicht erforderlich. Megawati hat ihre Niederlage bislang nicht eingestanden und Unregelmäßigkeiten bei dem Urnengang beklagt.

25. Juli 2009 - 10.47 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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