Die Staatsanwaltschaft München I hat noch keine Entscheidung über ein Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Siemens-Chef Heinrich von Pierer getroffen. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, sei damit in dieser Woche auch nicht mehr zu rechnen. Die Prüfungen und Feststellungen im Gesamtkomplex Siemens dauerten noch weiter an. Über das weitere Vorgehen werde die Behörde rechtzeitig die Öffentlichkeit informieren.
Bei Siemens sollen in den vergangenen Jahren mindestens 1,3 Milliarden Euro an Schmiergeldern gezahlt worden sein, mit denen der Konzern sich Aufträge sichern wollte. Jüngsten Berichten zufolge soll von Pierer, der bisher als an den schwarzen Kassen unbeteiligt galt, bei Vernehmungen belastet worden sein.
Alfred Bernhard Hintze, Vechta-Langförden beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Erbrecht, Baurecht, Verkehrsrecht und hat Interessensschwerpunkte: Gesellschaftsrecht, Ordnungswidrigkeiten.