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New Yorker Imam gesteht vor Gericht Falschaussage gegenüber FBI

AFP VOM 5.3.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 1277 Aufrufe
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Terror, Iman

Muslim warnte Terrorverdächtigen

Im Zusammenhang mit einem geplanten Terroranschlag in New York hat sich ein Imam zu einer Falschaussage gegenüber dem FBI bekannt. Der afghanischstämmige Muslim Ahmad Wais Afzali gestand vor einem Bundesgericht in Brooklyn am Donnerstag (Ortszeit), dass er dem Terrorverdächtigen Najibullah Zazi in einem Telefonat von Nachfragen der US-Bundespolizei berichtet habe. "Ich habe Najibullah erzählt, dass Beamte mich zu seiner Person befragt haben", sagte Afzali unter Tränen. Zunächst hatte er gegenüber dem FBI bestritten, mit dem Terrorverdächtigen telefoniert zu haben.

Laut Staatsanwaltschaft war Zazi durch das Telefonat mit dem New Yorker Imam gewarnt und verwarf daraufhin seine Anschlagspläne. Der in einem anderen Verfahren angeklagte Terrorverdächtige erklärte sich im Februar der Verschwörung zum Einsatz von Massenvernichtungswaffen, der Verschwörung zum Mord und der Unterstützung der El Kaida für schuldig. Entsprechend einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft drohen dem 39-jährigen Afzali wegen der Falschaussage nun sechs Monate Haft. Das Urteil soll im April fallen. Drei Monate nach dem Ende der Haftstrafe muss der Imam zudem das Land verlassen.

5. März 2010 - 00.37 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010


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