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Nachbarschaftstreit um Kaninchenleiche

AFP VOM 1.4.2007 | Nachrichten - Vor Gericht | 5321 Aufrufe
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Nachbarschaftstreit, Kaninchenleiche

Hund tötete trächtiges Tier / Züchterin will 200 Euro

Ein Nachbarschaftstreit um Schadenersatz für ein totgebissenes Kaninchen hat in Mecklenburg-Vorpommern skurrile Züge angenommen. Eine Kaninchenzüchterin klagte vor dem Amtsgericht Demmin auf 200 Euro Schadenersatz für das trächtige Tier, das der Hund der Nachbarin getötet hatte, wie der "Nordkurier" berichtet. Die Verklagte räumte zwar die Untat ihres Hundes ein, bezweifelte jedoch, dass das Opfer trächtig gewesen sei. Deshalb will sie die bereits vor fünf Monaten vergrabene Kaninchen-Leiche nun ausgraben und gerichtsmedizinisch untersuchen lassen.

Für jedes nachweisbar nicht vorhandene "Häschen" könnte sich der Schadenersatz immerhin um 23 Euro verringern. Die Zivilkammer will das Urteil am 19. April fällen.

1. April 2007 - 16.12 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2007


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