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Nachbar aus Psychatrie entlassen

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>Nachbar aus Psychatrie entlassen

Wenn jemand eine Behandlung ablehnt, dann ist er draussen, aus der Psychatrie, es sei denn, er gefährdet sich oder andere.

wirdwerden

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von wirdwerden am 16.05.2010 16:10
Status: Tao (7489 Beiträge)
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>Nachbar aus Psychatrie entlassen
so wie es ausschaut, kannst du da nichts unternehmen - so leid es mir tut. vielleicht helfen ein paar gespräche...oder eben oropax....oder ausziehen...oder...


von andreadid am 17.05.2010 22:06
Status: Praktikant (11 Beiträge)
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>Nachbar aus Psychatrie entlassen
Hallo ich bin in der Altenpflege tätig und wir haben öffters solche Fälle. In allen Beiträgen sind mögliche Ansätze drinn, aber wirklich Ruhe zu bekommen wird wohl wirklich schwierig. Sozialdienste od. Pflegestützpunkt mit ins Boot ziehen ist keine schlechte Idee, anscheinend ist der Nachbar ja schizophren. Vielleicht schaffen die es dann einen gesetzlich bestimmten Betreuer zu bestellen, der dann über das evtl. nötige bestimmen kann (Aufenthalt, Unterbringung, ärztl. Behandlung). Nicht locker lassen. Wir mußten sogar im Heim (ähnlicher Fall) 4 Monate kämpfen bis wir einen Patienten in die Psychiatrie bekamen. Es wird nicht einfach werden.

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von sr-chico-mum am 26.05.2010 11:05
Status: Junior (82 Beiträge)
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>Nachbar aus Psychatrie entlassen
DER NEUESTE STAND!!

So, hier ein kleines Update zu meinem Problem!
Wir sind im Haus insgesamt 8 Parteien ohne ihn. Und von diesen 8 haben 7 einen Beschwerde an die Hausverwaltung unterschrieben.
Wir haben mit der Hausverwaltung telefoniert und die haben gesagt, dass durchaus in diesem Fall eine Abmahnung und danach eine Kündigung in Betracht kommt, aber dazu brauchen sie halt ein Schreiben von uns Mietern, was wir nun getan haben.
Ansonsten hat sich an seinem Verhalten nicht viel geändert.
Am Freitag abend hat er sogar das Schloß unten in der Haustür abgebaut, so dass keiner mehr reingekommen ist. Wir haben darauf hin auch gleich die Polizei angerufen, die aber nicht viel gemacht hat.
Mittlerweile hat er einen Betreuuer, der aber auch nicht viel macht.
Er sagte uns, er wäre hochgradig psychotisch.
Wir Mieter haben uns jedenfalls zusammengetan und hoffen, dass bald wieder der Hausfrieden hergestellt ist.
Über weitere Tipps oder aufmunternde Worte freue ich mich sehr und bedanke mich über bereits geschriebene Beiträge!
DANKE!!

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von robmel am 01.06.2010 08:34
Status: Praktikant (13 Beiträge)
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>Nachbar aus Psychatrie entlassen
vielleicht helfen ein paar gespräche...oder eben oropax....oder ausziehen...oder...

Z.B. Oder kann der Richter bzw. die Richterin am Vormundschaftsgericht anordnen, dass der Typi Medizin nehmen soll oder regelmäßig ambulant im BKH für eine Depotspritze vorbei kommen? Könnte jemand das beim Sozialpsychiatrischen Dienst vorschlagen? Keine Ahnung, aber das ist ja echt laut. Oder könnte es schon helfen, dass der Mensch seine Medizin wieder nimmt, wenn er mal in der Ausnüchterungszelle übernachten und mindestens 50 Euro berappen darf? Vielleicht kann ihn die Polizei ja mal mitnehmen und vielleicht regt er die dann auch auf mit dem Gebrülle -)

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von Morgause am 04.09.2010 02:00
Status: Unsterblich (1303 Beiträge)
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>Nachbar aus Psychatrie entlassen
Anordnungen von Zwangsmedikamentierungen hatten wir eigentlich seit dem 3. Reich nicht mehr.

wirdwerden

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von wirdwerden am 05.09.2010 17:43
Status: Tao (7489 Beiträge)
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>Nachbar aus Psychatrie entlassen
Ich hab doch nicht gemeint, eine Medizin, die der Typi nicht mag und von der er sagt, dass sie ihm auch nicht gut tut, sondern eine, die ihm gut tut und mit der er keine schlechten Erfahrungen gemacht hat und die der auch verträgt, denn das wäre u.U. immer noch ein milderes Mittel, als dass der Typi die Bude verliert oder wieder in die Psychiatrie muss oder was auch immer. Er macht ja anscheinend bloß Ärger, wenn er die Medizin nicht nimmt. Also wenn er z.B. die Bude gekündigt kriegen und dagegen klagen würde, könnte der Richter oder die Richterin z.B. sagen, okay, die Kündigung kann man sicher viel besser abwenden, wenn du deine Medizin nimmst und in Therapie (keine aufgezwungene, sondern eine frei gewählte, die ihm auch gut tut und soweit für ihn okay ist, aber er braucht Hilfe, so geht es ja nicht weiter, dass er so einen Krach schlägt und so nervt) gehst. Schließlich gibt es auch Anti-Aggressionstraining als Bewährungsauflage bei einigen Leuten!

-- Editiert am 05.09.2010 21:32


von Morgause am 05.09.2010 21:28
Status: Unsterblich (1303 Beiträge)
Userwertung:  1,4  (von 123 User(n) bewertet)
 
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>Nachbar aus Psychatrie entlassen
@ Morgause: Du scheinst mit so Menschen noch nicht zu tun gehabt zu haben. Anders kann ich Deine Antwort nicht erklären. Mit diesen Erkrankungen geht regelmäßig eine mangelnde Introspektionsfähigkeit einher. Nein, sie irren nicht, alle anderen irren. Deshalb benötigen sie auch keine Tabletten. Und damit ist man dann am Ende der Fahnenstange angekommen. Nichts geht dann mehr. Auch die Psychatrie behält so Menschen nur sehr eingeschränkt bei sich. Dann sind sie wieder draußen, wenn keine Gefahr von ihnen ausgeht. Da kann auch ein Betreuer nichts dran ändern.

Das sind halt traurige Fälle, wo es wirklich keine Lösung gibt, leider.

wirdwerden

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von wirdwerden am 06.09.2010 08:57
Status: Tao (7489 Beiträge)
Userwertung:  2,1  (von 221 User(n) bewertet)
 
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>Nachbar aus Psychatrie entlassen
Kann man denn wirklich nichts tun, bis alle 7 andere Mieter im Haus die Mieten kürzen, kündigen und ausziehen; ebenso mit den Mietern in Nachbarhäusern ?

Wer ersetzt den Vermietern die Schäden ?





von icecycle am 12.09.2010 11:08
Status: Unsterblich (3870 Beiträge)
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>Nachbar aus Psychatrie entlassen
quote:
Wer ersetzt den Vermietern die Schäden ?

Der Vermieter des Kranken.


von leoTine am 12.09.2010 22:21
Status: Praktikant (23 Beiträge)
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