Nach Waldbränden in Südfrankreich Anklage gegen Fremdenlegionär
AFP VOM 25.7.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 790 Aufrufe Mehr zum Thema:Waldbrand
Nach den schweren Waldbränden in Südfrankreich, die mit Schießübungen ausgelöst wurden, ist der verantwortliche Soldat der Fremdenlegion angeklagt worden. Der 43-jährige Philippe Fontaine muss sich für die unbeabsichtigte Zerstörung von Wäldern, Ländereien und Feldern verantworten, wie am Samstag die zuständigen Justizbehörden mitteilten. Die Brände hätten bleibende Schäden für die Umwelt verursacht.
Durch die Schießübungen waren Mitte der Woche 1077 Hektar Land vernichtet worden. Die Stadt Marseille entging dabei nur knapp einer Katastrophe. Die Einheit der Fremdenlegion hatte am Mittwochvormittag trotz akuter Brandgefahr auf einem Truppenübungsplatz mit Sturmgewehren Leuchtspurmunition verschossen. Gegen Mittag war dann ein erster Brand entdeckt worden, der sich schnell ausbreitete. Der Einsatz von Leuchtspurmunition ist im südlichen Teil Frankreichs wegen der Brandgefahr generell verboten. Die Militärstaatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf.
25. Juli 2009 - 23.27 Uhr
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