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NPD-Chef Voigt offenbar in dubiose Geschäfte verwickelt

AFP VOM 29.11.2008 | Nachrichten - Allgemein | 2488 Aufrufe
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NPD, Voigt

Bundestagsverwaltung prüft verschiedene Transaktionen

NPD-Chef Udo Voigt war nach einem Bericht des "Spiegel" anders als bisher von ihm behauptet doch an den dubiosen Finanz-Transaktionen der rechtsextremen Partei beteiligt. Voigt habe im Jahr 2004 persönlich 25.000 Euro akquiriert, die offenbar gezielt an der Buchführung der Partei vorbeigeschleust worden seien. Das Geld stammte laut "Spiegel" von der NPD-Sympathisantin Magdalena von P. und sollte eigentlich zur Gründung einer politischen Stiftung dienen.

2006 habe sich Voigt erneut an die Adelige gewandt und wieder 25.000 Euro erhalten. Im ersten Fall sei das Geld an den inzwischen wegen Untreue zu einer Haftstrafe verurteilten Ex-Schatzmeister Erwin Kemna geflossen, im zweiten Fall auf ein NPD-Konto. In beiden Fällen sei die Zahlung aber nicht im Rechenschaftsbericht der NPD aufgeführt worden.

Die Bundestagsverwaltung prüft laut "Spiegel", ob es sich bei dem Geld um eine illegale Parteispende oder einen Kredit handelte. Voigts Rechtsanwalt sprach gegenüber dem Blatt von Darlehensgeschäften, die rechtlich nicht zu beanstanden seien. Die 85-jährige Gönnerin verlangt laut "Spiegel" nun aber, binnen fünf Monaten die geplante Stiftung zu gründen. Wie das Magazin weiter berichtet, kommt Voigt auch wegen der Zahlung seiner eigenen Textilreinigung in Höhe von 20.000 Euro an die NPD in Erklärungsnot. Auch diese Summe sei nie veröffentlicht worden.

29. November 2008 - 13.35 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2008


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