Mutmaßlicher Mörder von Hannah legt zu Prozessbeginn Geständnis ab
AFP VOM 27.11.2007 | Nachrichten - Nachrichten | 14589 Aufrufe Mehr zum Thema:Hannah, Vergewaltigung, Mord
Angeklagter hat keine Erklärung für Bluttat
Mit einem detaillierten Geständnis des Angeklagten hat am Dienstag der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der 14-jährigen Hannah aus Königswinter begonnen. Der 25-jährige Zdenek H. gab vor dem Bonner Landgericht zu, die Schülerin am Abend des 29. August vergewaltigt und anschließend durch mehrere Messerstiche ermordet zu haben. Eine Erklärung für die Bluttat konnte der Angeklagte auf Fragen des Gerichts nicht geben. Der 25-Jährige ist nach eigenen Angaben homosexuell und soll früheren Äußerungen zufolge am Tatabend Lust auf Sex mit einer Frau gehabt haben.
Für den Prozess hat das Bonner Landgericht nur drei Verhandlungstage angesetzt. Nach derzeitigen Planungen sollen bereits am Mittwoch die Plädoyers gehalten werden. Mit einem Urteil wird am 6. Dezember gerechnet.
Das Verbrechen an der 14-Jährigen hatte im Spätsommer bundesweit für Entsetzen gesorgt. Nach eigenem Geständnis lauerte H. der ahnungslosen Schülerin an einer Straßenbahn-Haltestelle in Königswinter-Oberdollendorf unweit ihres Elternhauses auf, fesselte ihre Hände und klebte ihren Mund mit Klebeband zu. Er vergewaltigte sie in einem Bus und brachte sie gegen Mitternacht um. Die Leiche wurde fünf Tage später von Beamten einer Einsatzhundertschaft gefunden. Der selbstständige Fahrzeugreiniger wurde am 12. September festgenommen, nachdem ihm die Ermittler durch eine Speichelprobe auf die Spur gekommen waren.
27. November 2007 - 10.52 Uhr
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Seiten in diesem Artikel: Seite 1: Mordgeständnis hinter PanzerglasSeite 2: Mutmaßlicher Mörder von Hannah legt zu Prozessbeginn Geständnis abSeite 3: Prozess gegen mutmaßlichen Mörder von Hannah beginnt in BonnSeite 4: Speichelprobe Nummer 21 führte zu Hannahs mutmaßlichem Mörder


