Mutmaßliche Sikh-Extremisten in Hessen und NRW festgenommen
AFP VOM 9.12.2010 | Nachrichten - Allgemein | 663 Aufrufe Mehr zum Thema:Terror, Sikh-Extremisten
Die Bundesanwaltschaft hat im Raum Offenbach und in Mönchengladbach zwei mutmaßliche Sikh-Extremisten festnehmen lassen. Den 35 und 41 Jahre alten Indern werden Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung und Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen, wie die oberste Anklagebehörde am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte.
Die beiden Männer sollen demnach der "Khalistan Zindabad Force" (KZF) angehören, deren Ziel die Errichtung eines unabhängigen Staates Khalistan für die Angehörigen der Religionsgemeinschaft der Sikhs auf dem indischen Subkontinent ist. Dazu setzt die radikale Organisation den Angaben zufolge auch Gewalt ein.
Die am Dienstag Festgenommenen sollen sich laut Bundesanwaltschaft spätestens 2009 der KZF angeschlossen haben und unter anderem in die Beschaffung von Waffen eingebunden gewesen sein. Beide Männer sitzen seit Mittwoch in Untersuchungshaft.
09.12.2010 - 12:31 Uhr


