Mutmaßlicher Attentäter von Tucson bekennt sich schuldig
AFP VOM 8.8.2012 | Nachrichten - Allgemein | 1041 Aufrufe Mehr zum Thema:Attentäter, Tucson
Bekenntnis könnte 23-Jährigem Todesstrafe ersparen
Der mutmaßliche Attentäter von Tucson im US-Bundesstaat Arizona hat sich schuldig bekannt. Die Anwältin des 23-jährigen Jared Lee Loughner, Judy Clarke, sagte vor Gericht, das Schuldbekenntnis sei dem freien Willen ihres Mandanten entsprungen. Ihm wird vorgeworfen, am 8. Januar 2011 sechs Menschen getötet und die demokratische Politikerin Gabrielle Giffords sowie zwölf weitere Personen verletzt zu haben.
Mit dem Schuldbekenntnis könnte Loughner der Todesstrafe entgehen und stattdessen zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Möglichkeit auf vorzeitige Freilassung oder eine Berufung verurteilt werden. Giffords war von ihm aus nächster Nähe angeschossen und am Kopf verletzt worden. Sie überlebte nur knapp.
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