Moskauer Gericht verlängert Untersuchungshaft für Punk-Sängerinnen
AFP VOM 20.7.2012 | Nachrichten - Allgemein | 953 Aufrufe Mehr zum Thema:Pussy Riot, Russland, Putin
Mitglieder von Pussy Riot bis mindestens Januar hinter Gitter
Ein Moskauer Gericht hat die Untersuchungshaft dreier Mitglieder der russischen Frauen-Punkband Pussy Riot bis Januar verlängert. Das Gericht kam damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft nach, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP am Freitag berichtete. Die drei seit März inhaftierten Frauen waren zuvor erstmals dem Gericht vorgeführt worden. Die Anhörung soll klären, wann der Prozess gegen sie beginnt und ob dieser öffentlich oder hinter verschlossenen Türen stattfindet.
Nadeschda Tolokonnikowa, Jekaterina Samuzewitsch und Marina Alechina wird "Rowdytum" vorgeworfen, das mit bis zu sieben Jahren Haft bestraft werden kann. Sie gehören der Punkband Pussy Riot an, die im Februar in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale ein "Punk-Gebet" gegen Wladimir Putin gesungen hat. Dieser stand damals als Ministerpräsident noch vor seiner Rückkehr in den Kreml. Ihre lange Inhaftierung ist höchst umstritten.
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