Moral bei der Beratug durch eine Anwältin
Hallo zusammen,
hier mal ein Thema zum kommentieren.
Ich verlor vor zwei Jahren mein Job, ich war zu Boden und schon vor der Kündigung im Minus beim Bankkonto. Ich ging zur einer Anwältin und ließ mich 50 Minuten lang beraten, um zu fragen was zu tun wäre. Habe ihr erklärt, ich war alleine damals, mit den genannten finanziellen Schwierigkeiten und von der Moral her total am Boden, und konnte bzw. wollte die Leute, die mich entlassen hatten, weder vor Gericht noch irgendwo anders treffen. Ich habe 40 aus 50 Minuten lang geweint, obwohl ich mein Bestes tat dies zu vermeiden.
Nun, diese Anwältin-Dame, erklärte mir, man kann nicht ausschließen, dass ich vor Gericht, und auch außer Gericht, die alten Arbeitgeber treffen muss. Ich sagte ihr, es hat dann keinen Sinn, ich bin nicht in der Lage dies zu tun. Die Frau Anwältin wollte mich unbedingt jedoch als Kunde gewinnen und tat -erfolglos- ihr bestes mich zu überreden. Am Ende, fragte ich nach den Beratungskosten: sie hat ca. 185 EUR für die 50 Min. Beratung verlangt und sagte, sie würde diesen Betrag anrechnen, wenn ich in den nächsten Tagen sie kontaktieren würde und ihr den Auftrag erteilen würde.
Ich ging nach Hause und musste mit meinen Problemen kämpfen, ich habe keinen Rechtsstreit in meiner Situation aufgenommen, obwohl ich höchstwahrscheinlich diesen gewonnen hätte, ich hatte einfach keine Kraft (und damit hatte mein Arbeitgeber denke ich gut gerechnet).
Ich frage jetzt nach Eurer Meinung: wie findet ihr es, dass eine Anwältin, von mir als Arbeitslosen, mit Minus im Konto, für 50 Minuten Beratung 185EUR in bar bezahlen ließ.
Wohlgemerkt, ich hatte nicht sowie Geld bei mir, sie ließ mich zur Bank gehen, um das Geld zu holen.
Ich bin der Meinung, diese Dame macht ihrem Beruf keine Ehre, indem sie sowiel Geld von einer Person in Not für so diese Beratung verlangte. Denn der Beruf des Anwalts, so wie dieser des Arztes, voraussetzt eine etwas edlere Moral. Und jetzt, wo es mir besser geht, möchte ich dies vom Herzen weg haben, dies irgendwo sagen und es loswerden. Ich möchte der Dame keinen Schaden zufügen, ich wünschte mir jedoch, dass Ihre Kollegen oder Ihre Kammer oder irgendjemand, ihr irgend etwas dazu sagen würden ... denn meines Achtens war das Handeln dieser Anwältin-Dame nicht schön.
... wenigstens habe ich es jetzt von der Brust ...
Gruesse allerseits
-- Editiert von 123-fragen am 21.11.2008 21:49
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von 123-fragen am 21.11.2008 21:45
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