Mobbing in der Schule von Lehrerin und Schülern
Hallo!
Ich hoffe ich treffe hier auf Leidensgenossen, die mir den ein oder anderen Tipp geben können, weil sie evtl. schon weiter sind als wir.........
Meine Tochter wird von ihrer Lehrerin fertig gemacht.
Angefangen hat alles vor zwei Jahren, mit einer sehr bösen Unterstellung, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte.
Meine Tochter leidet an Asthma, hat Heuschnupfen und ist auch so an sich sehr Kränklich. Sie wurde in den drei Jahren in denen sie diese Weiterführende Schule jetzt besucht, öfter mit einem Krankenwagen abgeholt (unter anderem Asthmaanfall nach Sportunterricht und Zusammenbruch wegen einer Blutarmut)
Ihre Lehrerin meint aber behaupten zu müssen, das sie abgeholt werden mußte, weil sie zuhause nichts zu Essen bekommt.Diese Aussage hat mein Blut fast zum kochen gebracht!!!!!!!
Oft genug hat sie hier angerufen und meinte meine Tochter brauche einen Psychologen, soll ein paar Monate zur Kur und der Schule fern bleiben. Anfangs habe ich ja noch diese Dinge angestrebt, Ärzte aufgesucht, mit der Krankenkasse Kontakt aufgenommen wegen einer Kur (hab aber leider keine für sie bekommen)
Dann ging es los, das die Lehrerin mir mit dem Jugendamt gedroht hat, weil ich mich angeblich nicht um meine Tochter kümmere. Habe das Gespräch mit dem Direx gesucht.....der da meinte, dass die Lehrerin wohl ihre Kompetenzen überschritten hat und ich mir keine Sorgen deswegen machen sollte.
Nach einigen Gesprächen (die sehr hitzig waren, weil die Person alles abstreitet) haben wir den Versuch gestartet, unser Kind (obwohl sie Angst vor der Lehrerin hat und diese auch meinte sie will das Kind nicht mitnehmen wenn es ja solche Angst hat) mit zur Klassenfahrt zu schicken. Wobei wir als Zielsetzung geplant hatten (Direx, Lehrerin und wir als Eltern)das das Kind und die Lehrperson sich wieder annähern und eine gemeinsame Basis schaffen.
Ende vom Lied.......das Gegenteil war der Fall!!!!!
Die Lehrperson hat mit ihrem Handeln ( abwertend über sie geredet, ungleich behandelt)unsere Tochter für einige Mitschüler zum Abschuss frei gegeben. Bis auf wenige ausnahmen stand das Kind völlig allein da,wurde gemobbt und wenn sie fertig gemacht wurde, durch üble Beschimpfungen, glaubte ihr die Lehrkraft nicht, sondern stellte sich auf die Seite der anderen. Was dazu führte, das wir unsere Tochter mit einem Nervenzusammenbruch aus der Jugendherberge abgeholt haben!
Von den Lehrkräften hielt es keiner für nötig bei dem völlig aufgelöstem, von Weinkrämpfen gezeichnetem und zitterndem Kind zu bleiben, sie saß nur mit einer Freundin da und hat auf uns gewartet. Ja nicht mal das Gespräch mit uns wurde gesucht als wir vor Ort waren.Obwohl die angeblichen "Pädagogen" uns gesehen haben und Zeit genug hatten die 5 meter zu uns zu laufen.
Einen Tag später hieß es nur von der Lehrerin, das Kind hat alles nur "gespielt", "vorgetäuscht".
Wir haben einen Arzt aufgesucht, der sie sofort krank geschrieben hat und uns auch an professionelle Hilfe überwiesen hat.
Meine Tochter ist so am Ende, das sie schon Selbstmordgedanken äußert.
Gibt es jemanden unter euch, der sowas auch durchgemacht hat und uns sagen kann, was wir machen können? Welche Schritte können, müssen und sollten wir jetzt einleiten?
Ich hoffe das ich zahlreiche Antworten, Ratschläge und auch Tipps..... vielleicht auch das ein oder andere aufmunternde Wort von Euch bekomme.
Vielen Dank im Voraus!!!!!!!
L.G. mehne10
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von mehne10 am 14.06.2011 10:19
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>Mobbing in der Schule von Lehrerin und Schülern
Hallo mehne,
das klingt alles in allem absurd, doch ich habe schon erleben müssen, dass es Lehrer gibt, die man besser nicht auf Kinder los lassen sollte.
Da ein Wechsel nicht in Frage kommt bzw. keine Plätze frei sind, wird es keine andere Möglichkeit geben, als dass ihr als Eltern, die Lehrerin zur Vernunft bekommt, oder ein Klassenwechsel vollzogen wird.
Ich würde nochmals das gespräch, erst im uten, mit der Lehrerin, gemeinsam mit dem Direx anstreben. Sollte es zu keiner friedlichen Einigung kommen, würde ich entweder mit Anwalt/Klage oder Schulamt drohen, wenn die Lehrerin nicht zur Vernunft kommen soll. Denn selbst ein weinerliches, krankes Kind, hat ein Recht auf einen Schulplatz und anständig behandelt zu werden. Sollte die alleinige drohung nicht fruchten, müsstet ihr diesen Weg einschlagen (vielleicht vorher eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen und informieren, welche Klagemöglichkeiten es im Speziellen für euch gibt).
Eure Tochter sollte in jedem Fall eine Therapie beginnen, wo sie Unterstützung bekommt. Mal abgesehen davon, dass eure Tochter "nicht ganz auf Vordermann" ist, belastet diese Situation immens und quält die Seele.
Ansonsten möchte ich euch noch den Tip geben, eure Tochter auf Nahrungsmittelintoleranzen abchecken zu lassen beim Allergologen! Laktose-, Fruktose-, Glutenintoleranz usw kann getestet werden. Bei der Histaminintoleranz hingegen kann zwar ebenfalls getestet werden (die ich bei Ihrer Tochter speziell im Auge habe), aber ein Negativtest ist nicht wirklich aussagekräftig, da es auch noch andere Möglichkeiten bei der Histaminabbaustörung gibt, die nicht getestet werden kann (chronische Form HNMT). Einzig der DAO-Abbau kann getestet werden. Um ganz sicher zu gehen kommt einzig eine ca 4-wöchige Auslassdiät in Frage (diese muss aber unterbrochen werden oder erst nach dem Termin beim Allergologen beginnen, da Weglassen der fraglichen Lebensmittel die Tests beeinflussen).
Alles, was Sie über den Zustand ihrer Tochter (psychisch wie physisch) beschrieben haben, kann von einer solchen Intoleranz kommen. Über google erhalten Sie erste Informationen. Der chronische Verlauf sollte speziell ins Augenmerk fallen, da gerade hier das zentrale Nervensystem (Depressionen,...) und die Atemwegserkrankungen eine Rolle spielen.
Alles Gute für Sie und Ihre Tochter, Kashyyk
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von Kashyyk am 20.06.2011 17:31
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